27. Januar 2018 / 20:48 Uhr

Abseitstor des Hamburger SV bringt RB Leipzig aus dem Tritt

Abseitstor des Hamburger SV bringt RB Leipzig aus dem Tritt

Anne Grimm
RB-Trainer Ralph Hasenhüttl.
Ralph Hasenhüttl: „Ob knapp oder klar ist nicht entscheidend. Fakt ist, dass dieses Tor nicht gegeben hätte werden dürfen.“ © Archiv
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RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl ärgerte sich nach dem Remis gegen den HSV über die Entscheidung des Videoassistenten – denn der Ausgleich der Gäste hätte nicht zählen dürfen.

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Leipzig. Ralph Hasenhüttl hatte am Samstag nur wenig Verständnis für die Entscheidung des Videoassistenten in Köln. Denn der war nach dem 1:1-Ausgleich des Hamburger SV zu Rate gezogen worden. Auch RB-Verteidiger Willi Orban sagte: „Von meiner Perspektive war es klar abseits“. Zwischen ihm und Lukas Klostermann war der Ball in der 29. Minute auf Filip Kostic durchgesteckt worden. Der Serbe umkurvte Leipzigs Keeper Peter Gulacsi und erzielte das darauffolgende Tor irregulär, wie die Wiederholungen auf den TV-Bildschirmen deutlich zeigten.

Die Leipziger hatten Schiedsrichter Benjamin Cortus darauf hingewiesen, deshalb erkundigte sich der 36-Jährige beim Videoassistenten nach einer Abseitsstellung des Torschützen. „Ob knapp oder klar ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, ob ja oder nein. Fakt ist, dass dieses Tor nicht gegeben hätte werden dürfen“, meinte Hasenhüttl. Der Referee sah allerdings keinen Grund dafür, das 1:1 nicht anzuerkennen. Der RB-Coach sagte verärgert: „Er hat dann etwas anderes gesehen, als wir alle. Es war ein Tor, das man auf eine Art und Weise bekommt, die richtig weh tut. Weil das am Selbstvertrauen knackst.“

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Das Gegentreffer war nicht nur aufgrund der Abseitsstellung besonders bitter für RB Leipzig, sondern auch weil es nach einer knappen halben Stunde der erste Torschuss des abstiegsbedrohten HSV überhaupt war. „Wir haben nach diesem Tor unseren Rhythmus verloren. Das hat schon an der Mannschaft genagt“, sagte Hasenhüttl.

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Bis dato hatte RB Leipzig das Spiel dominiert. Willi Orban meinte: „Dann ist ein bisschen unsere Leichtigkeit abhandengekommen.“ In der zweiten Halbzeit fehlten den Hausherren gegen dicht gestaffelte Hamburger die Ideen nach vorn. „Da müssen wir schon den Anspruch haben, mehr Lösungen zu finden“, monierte der RB- Kapitän. Auch Trainer Hasenhüttl wollte die vergebenen zwei Punkte nicht an dem Abseitstor der Hamburger fest machen, ärgerte sich mehr über die eigene Offensivleistung: „Heute waren es unterm Strich einfach zu wenig Chancen.“

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