31. Juli 2018 / 14:32 Uhr

Acht Tore in 90 Minuten! Offensivfeuerwerk zwischen TuS Harenberg und TSV Barsinghausen

Acht Tore in 90 Minuten! Offensivfeuerwerk zwischen TuS Harenberg und TSV Barsinghausen

Jens Niggemeyer
Netzte gleich viermal für den TSV Barsinghausen ein: Robert Just.
Netzte gleich viermal für den TSV Barsinghausen ein: Robert Just. © Michelmann
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Das war mit Ankündigung! Das Bezirkspokal-Erstrundenduell zwischen dem TuS Harenberg und dem TSV Barinsghausen verzückte wie vorher angekündigt mit erfrischendem Offensivfußball. Acht Tore fielen in 90 ereignisreichen Minuten.

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Das Bezirkspokal-Duell zwischen dem TuS Harenberg und dem TSV Barsinghausen hat gehalten, was es im Vorfeld versprochen hat: Wie erwartet fielen bei diesem Aufeinandertreffen zwei extrem offensivstarker Fußball-Bezirksligisten etliche Tore. Unterm Strich behielten die Barsinghäuser letztlich mit 5:3 die Oberhand. TuS-Coach Bernd Biank resümiert:

„Die 2:1-Führung zur Pause war in meinen Augen verdient. Aber aufgrund der zweiten Halbzeit sind wir verdient ausgeschieden“

TSV-Trainer Dennis Herrmann freute sich zumindest über starke zweite 45 Minuten: „Die Mannschaft hat in der zweiten Hälfte mehr Aufwand getrieben, mehr Engagement gezeigt und im letzten Drittel viel präziser gespielt.“ Der Lohn seien zahlreiche hochkarätige Chancen gewesen. „Am Ende geht das Ergebnis in Ordnung.“

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Blank zeigt sich zufrieden

So richtig böse wirkte der Harenberger Trainer trotz des Ausscheidens nach dem Abpfiff nicht. „Unterm Strich bin ich gar nicht so traurig, weil wir aufgrund von unseren Schichtarbeitern bei den Pokalspielen in der Woche Probleme bekommen hätten“, so Biank.

„Außerdem haben wir gegen einen richtig starken Gegner verloren. Die Barsinghäuser können schon gut Fußball spielen“, zollte der Coach dem Sieger Respekt.

In der ersten Hälfte zeigte sich Biank ziemlich zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge. „Von den Spielanteilen war es recht ausgeglichen. Wir hatten allerdings fünf und der Gegner nur drei Möglichkeiten, sodass der Halbzeitstand gerecht war.“

Tufan Akca (17.) und Henry Schlonsok (41.) hatten die Hausherren jeweils nach Pass von Christoph Rischker in Führung geschossen. Das zwischenzeitliche 1:1 erzielte TSV-Torjäger Robert Just (39.). „Blöd war, dass ich Tufan Akca so früh auswechseln musste. Dadurch fehlte uns vorne ein Spieler, der die Bälle festmacht.“

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Gastgeber verpasst die Vorentscheidung

Nach dem Wechsel bemühten sich die Gastgeber, angesichts der hohen Temperaturen mit einem schnellen 3:1 den Deckel draufzumachen. „Leider haben wir in der ersten Viertelstunde nach dem Wechsel zwei gute Chancen vergeben“, ärgerte sich Biank zumindest ein bisschen.

Denn in der Folge wendete sich das Blatt: Die physisch starken, dynamischen und nun deutlich präsenter und präziser agierenden Gäste verschärften das Tempo und erhöhten den Druck.

​„Man hat gesehen, dass beide Mannschaften ihre Stärken im Ballbesitz haben."

„Man hat ganz klar gesehen, dass beide Mannschaften ihre Stärken haben, wenn sie in Ballbesitz sind“, betonte TSV-Trainer Herrmann. „Derjenige, der nach vorne gespielt hat, war im Vorteil.“ Und das sei nach der Pause überwiegend sein Team gewesen.

Barsinghausen dreht das Spiel in fünf Minuten

Als dann auch noch Schlonsok nach rund einer Stunde mit den Kräften am Ende war, gab es einen kleinen Bruch im Spiel der TuS. Der TSV Barsinghausen dominierte jetzt, kam zu etlichen erstklassigen Chancen und drehte die Partie.

Alexander Wissel (63.) und Just (65., 68.) schossen – jeweils nach sehenswerten Angriffen – eine 4:2-Führung für die Gäste heraus. „Wir sind in dieser Phase nicht mehr schnell genug zurückgekommen“, monierte Biank.

Erkan Serul konnte zwar noch einmal verkürzen (82.), aber Just sorgte mit seinem vierten Tagestreffer nach einem Konter für den Endstand (88.). „Wir haben noch einige wahnsinnig gute Konter gespielt, hatten einen Pfostentreffer und sind noch dreimal allein aufs Tor zugelaufen“, lobte Herrmann die Offensivleistung seiner Schützlinge. „Darauf können wir aufbauen.“

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