18. Dezember 2017 / 14:05 Uhr

Achtung, Jogi: Bailey ist ein Kandidat für die Nationalmannschaft

Achtung, Jogi: Bailey ist ein Kandidat für die Nationalmannschaft

René Wenzel
Der Sportbuzzer füllt schon mal den Antrag auf Einbürgerung von Leon Bailey aus.
Der Sportbuzzer füllt schon mal den Antrag auf Einbürgerung von Leon Bailey aus. © imago/Wenzel
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Leroy Sané, Julian Draxler oder auch Julian Brandt - die Qualität auf den offensiven Außenbahnen ist in der deutschen Nationalmannschaft extrem. Doch wie wäre es noch mit Leon Bailey? Die Jamaika-Rakete von Bayer Leverkusen könnte bald auf dem Zettel von Bundestrainer Jogi Löw stehen. Eine Einbürgerung macht´s möglich!

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Leon Bailey könnte schon früher als eigentlich üblich den deutschen Pass erhalten. Der 20-Jährige müsste nicht acht Jahre ununterbrochen in Deutschland leben. Es gibt aber einige andere Hürden zu meistern. Das hat eine SPORTBUZZER-Recherche ergeben.

Bailey müsste sich zumindest seit drei Jahren im Inland aufhalten, könnte also 2020 den Adler auf der Brust tragen. Zudem müsste der Deutsche Fußball-Bund dem Spieler von Bayer 04 Leverkusen bestätigen, dass er sportlich eine langfristige internationale Perspektive aufweist. Dann könnte Reggae-Boy Bailey drei Jahre nach seinem Umzug nach Deutschland eingebürgert werden - also im Januar 2020.

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„Das besondere öffentliche Interesse ist von einer obersten Behörde des Bundes oder eines Landes zu bestätigen und im Einzelnen zu begründen“, heißt es im Schreiben des Bundesministeriums des Innern. Wie auch jeder andere Antragsteller müsste der 20-Jährige über ausreichend Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen, den Einbürgerungstest bestehen und er darf natürlich keine wesentlichen Vorstrafen besitzen.

Das ist die Statistik von Leon Bailey.
Das ist die Statistik von Leon Bailey. ©

Doch wäre Bailey überhaupt bereit für diesen Schritt?

„Sie wollen immer, dass ich für Jamaika spiele. Aber ich habe persönliche Probleme mit dem Verband, seit ich elf oder zwölf Jahre alt bin. Jamaika hätte mich schon lange haben können, aber es gibt Gründe, warum ich nicht für Jamaika spiele. Ich fokussiere mich jetzt auf den Klub.“ Baileys Antwort gegenüber dem „Kicker“ ist klar und deutlich.

Dass sich der Flügelflitzer eine Karriere in der deutschen Nationalmannschaft vorstellen kann, hat er schon mehrfach betont: „Vielleicht Deutschland, vielleicht was Anderes, es ist egal. Ich werde mich für die beste Option entscheiden, welche auch immer das sein wird.“

Aus dem berührenden Familienfilm „Bailey - Ein Freund fürs Leben“ könnte also schon bald "Bailey - Ein Mann für Deutschland“ werden.

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