14. Juni 2018 / 16:52 Uhr

Ägypten-Trainer Cuper: Superstar Salah kann gegen Uruguay spielen

Ägypten-Trainer Cuper: Superstar Salah kann gegen Uruguay spielen

Sönke Gorgos
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Hector Cuper weiß: Mohamed Salah wird gegen Uruguay spielen können.
Hector Cuper weiß: Mohamed Salah wird gegen Uruguay spielen können. © epa/dpa
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Mohamed Salah hat seine Schulterverletzung aus dem Champions-League-Finale überwunden und ist bei der WM einsatzbereit. Das erklärte Ägyptens Trainer Hector Cuper. 

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Wir können uns auf einen der größten WM-Stars freuen! Mohamed Salah wird pünktlich zum Start der Weltmeisterschaft für Ägypten auflaufen können. Das bestätigte Hector Cuper, der Trainer der Afrikaner, am Tag vor dem ersten Gruppenspiel Ägyptens gegen den Gruppenfavoriten Uruguay. Der Stürmer des FC Liverpool hatte sich im Finale der Champions League gegen Real Madrid (1:3) nach einem Zweikampf mit Sergio Ramos schwer an der Schulter verletzt und musste in den letzten drei Wochen pausieren.

„Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, wird er spielen. Ich bin zuversichtlich, dass er morgen auf dem Feld stehen wird“, erklärte Cuper, der 2001 den FC Valencia trainierte, als die Spanier gegen den FC Bayern im Finale der Champions League scheiterten. Der Argentiniern, der auch für Inter Mailand, RCD Mallorca und Betis Sevilla verantwortlich zeichnete, gehört zu den erfahrensten Trainern der WM.

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„Salah kann in jeder Mannschaft den Unterschied ausmachen“

Beim Abschlusstraining machte Salah in der Zeit, in der Pressevertreter zusehen durften, alle Teile des Aufwärmprogramms mit. „Mohamed Salah kann in jeder Mannschaft den Unterschied ausmachen“, sagte Cuper über die Qualität des 25 Jahre alten Ausnahmekönners, der bei Ägyptens bislang letztem Endrundenspiel noch gar nicht geboren war. „Sollte er nicht zur Verfügung stehen, haben wir einen Plan B, genauso wie Argentinien, wenn sie ohne Lionel Messi spielen.“ Dieser Vergleich trifft es ganz gut. Ohne Salah fehlt Ägypten der Faktor Weltklasse, vor dem die Rivalen Respekt haben.


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„Ich bin ein Kämpfer“, sagte der wuselige Angreifer und machte damit einer ganzen Nation Hoffnung. „Wir wollen Geschichte schreiben.“ Seit der vor drei Wochen im Champions-League-Finale erlittenen Bänderverletzung Salahs gibt es in Ägypten fast tägliche Krankenberichte über den Angreifer. Dreimal täglich trainiere der Star, berichtete der Trainer. „Er fühlt, dass er das braucht, um fit zu werden. Und wir haben großartige Fortschritte gesehen.“ Ramos wollte er zuletzt nicht verzeihen.

Warda, Kahraba oder Sobhi als Ersatz?

Reicht es dennoch? Sollte Ägypten ohne seinen „König“ beginnen, dürfte der Argentinier Cuper wohl auf Amr Warda (Atromitos Athen), Kahraba (Al-Ittihad FC) oder Ramadan Sobhi (Stoke City) auf der rechten Offensivposition zurückgreifen. „Natürlich ist er ein entscheidender Spieler“, sagte Uruguays Kapitän Diego Godin. Aber dem Verteidiger ist egal, ob der Stürmer spielt: „Unsere Vorbereitung ändert sich nicht.“

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Wie sehr Salah dem siebenmaligen Afrikapokalsieger fehlt, zeigte sich zuletzt in den drei Testspielen vor der WM. Ohne seinen Star, der Ägypten erst zur Endrunde in Russland geschossen hatte, erzielte Cupers Team gerade einmal ein mickriges Tor. Da hilft es auch wenig, dass die Defensive um den bereits 45 Jahre alten Schlussmann Essam al-Hadari in der Regel diszipliniert steht.

„Wollen nicht von einem Spieler abhängig sein“

„Wir wollen das Team sein, dass wir in der Qualifikation waren, und nicht nur von einem einzigen Spieler abhängig sein“, betonte Cuper. „Wir haben enthusiastische und leidenschaftliche Spieler, die gegen Uruguay ein ausgezeichnetes Spiel liefern wollen.“ Das wird schwer genug, denn der WM-Vierte von 2010 hat alle seine Stars an Bord und will nach dem frühen K.o. vor vier Jahren im Achtelfinale gegen Kolumbien dieses Mal weit kommen. „Träumen tut man immer groß“, verkündete Sturm-Ass Luis Suarez kurz vor dem WM-Auftakt.

Der Angreifer vom spanischen Champion FC Barcelona, der 2014 mit seiner Beißattacke gegen den Italiener Giorgio Chiellini für weltweite Entrüstung sorgte, will in Russland an der Seite von Sturmpartner Edinson Cavani für positive Schlagzeilen sorgen. „Ich bin gereift“, versprach Suarez.

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