14. August 2018 / 22:32 Uhr

Ahmet Arslan macht beim 2:1-Sieg des VfB Lübeck bei Strand 08 den Unterschied

Ahmet Arslan macht beim 2:1-Sieg des VfB Lübeck bei Strand 08 den Unterschied

Jürgen Rönnau
Ahmet Arslan dreht nach seinem Tor zum 1:1-Ausgleich jubelnd ab, verfolgt von Cemal Sezer. Eine Minute vor Schluss legte der VfB-Rückkehrer dann das 2:1 für die Grün-Weißen nach.
Ahmet Arslan dreht nach seinem Tor zum 1:1-Ausgleich jubelnd ab, verfolgt von Cemal Sezer. Eine Minute vor Schluss legte der VfB-Rückkehrer dann das 2:1 für die Grün-Weißen nach. © Agentur 54°
Anzeige

Der Regionalligist kickt nun im SHFV-Pokalhalbfinale gegen Todesfelde - der Oberligist schwächt sich selbst mit Gelb-Rot.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Regionalligist VfB Lübeck ist seiner Favoritenrolle im SHFV-Landespokal gegen den klassentieferen Oberliga-Meister NTSV Strand 08 gerecht geworden, musste aber in einer wie erwartet lange auf Augenhöhe geführten Partie alles aufbieten, um am Ende mit 2:1 ins Halbfinale einzuziehen. Marco Pajonk hatte Strand früh in Führung gebracht (11.) - Lohmühlen-Rückkehrer Ahmet Arslan war es, dem nicht nur der Ausgleich gelang (27.). Sondern auch der späte Siegtreffer (89.). Da spielte der Gastgeber nach Gelb-Rot für Marcel-Sven Meier aber auch schon seit elf Minuten in Unterzahl.

Gommert und Franziskus fehlten verletzt

Mit voller Kapelle war der VfB zum Nachbarschaftsduell gefahren. Dass Kresimir Matovina (Bänderanriss) und Patrick Hobsch (neue MRT-Untersuchung ergab keine Besserung der Schambeinentzündung) nicht dabei sein würden war klar, erst nach der Vormittagseinheit aber strich Trainer Rolf Landerl sein Team auf den 18er-Kader zusammen. Dabei musste er kurzfristig Keeper Benjamin Gommert (Oberschenkelprobleme) und Torjäger Daniel Franziskus (Flüssigkeit im Knie) streichen. Die Elf, die er dann auf den Rasen der Strand-Arena schickte, hatte dennoch wenig mit der Startformation zu tun, die er vor zwei Wochen zum Pokalauftakt gegen Bordesholm nominiert hatte. Und im Gegensatz zum Punktspiel in Wolfsburg ließ er diesmal Neuzugang Ahmet Arslan von Beginn an ran.

​Pajonk per Drehung zur Führung

Mit einigen Minuten Verspätung begann die Partie, weil das Interesse groß war, sich lange Schlangen vor den Kassen gebildet hatten – 1250 Zuschauer waren schließlich Zeugen des mit Spannung erwarteten Spiels, in das die Gastgeber besser hinein fanden - und sich schnell belohnten: Jan-André Sievers mit weitem Einwurf von rechts in den Strafraum (diese Spezialität sollte bekannt sein), Marco Pajonk kann den Ball zentral vor dem VfB-Tor annehmen, dreht sich und wuchtet die Kugel zum 1:0 in die Maschen (auch diesen typischen Bewegungsablauf bei Schleswig-Holsteins Topgoalgetter der letzten Jahre sollte jeder Abwehrspieler kennen).

Mehr vom VfB Lübeck

Ahmet Arslan netzt zum Ausgleich ein

Jetzt musste der Favorit einen Zahn zulegen und er tat es. Der erste Warnschuss von Marvin Thiel ging an den Außenpfosten (20.). Der zweite saß. 27. Minute, schneller Konter über Deichmann, Riedel, scharfer Flachpass in die Mitte, Sezer lässt klug durch – Ahmet Arslan am langen Pfosten macht das 1:1 (27.).

Hoins bringt neuen Schwung

In der Pause musste Löffler raus (zuviele Fehler), Dennis Hoins kam. Und der VfB wurde immer stärker. Kaum noch Entlastung bei Strand, Dauerstress für die 08-Abwehr, aber alle VfB-Versuche scheiterten (53. Sezer, 59. Hoins, 60. Mende). Die Gastgeber gingen auf dem Zahnfleisch. Aber vielleicht hätte man sich in die Verlängerung gerettet, wenn Marcel-Sven Meier nicht binnen sechs Minuten erst Gelb, dann Gelb-Rot kassierte (78.). Strand in Unterzahl, der VfB setzte nach – und Arslan machte nach Weißmann-Zuspiel das 2:1 und den Deckel drauf (89.).

Statistik zum Spiel:

NTSV Strand 08: Caglar - Fischer, Lindenberg (82. Hansen), D. Thiel, Blazheski (60. Owusu) - Meyer, Steinwarth - Sievers (65. Abou Rashed), Meier, Hoeling - Pajonk

VfB Lübeck: Schuchardt - Riedel, Halke, Grupe, Weißmann, M. Thiel- Deichmann, Mende, Löffler (46. Hoins)- Arslan, Sezer (70. Richter)

SR: Patrick Petersen-Lund (Hartenholm)

Zuschauer: 1250

Tore: 1:0 Pajonk (11.), 1:1 Arslan (27), 1:2 Arslan (89.)

Gelb: Meyer, Lindenberg - / Gelb-Rot: Meier (78.)

Am Dienstagabend setzte sich der Favorit aus der Regionalliga, der VfB Lübeck, am Ende nur ganz knapp durch den spielentscheidenden Treffer von Ahmet Arslan mit 2:1 durch und spielt nun im Halbfinale des SHFV-Landespokals gegen den SV Todesfelde.

Zur Galerie
Anzeige
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Lübeck
Sport aus aller Welt