08. November 2018 / 13:19 Uhr

Aias Aosman will es dem 1. FC Köln mit Dynamo Dresden “heimzahlen”

Aias Aosman will es dem 1. FC Köln mit Dynamo Dresden “heimzahlen”

Jochen Leimert
Dynamo-Profi Aias Aosman spielte von 2012 bis 2013 beim 1. FC Köln II u.a. mit Timo Horn und Jonas Hector zusammen.
Dynamo-Profi Aias Aosman spielte von 2012 bis 2013 beim 1. FC Köln II u.a. mit Timo Horn und Jonas Hector zusammen. © Jochen Leimert
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Der Ex-Kölner wäre 2013 gern länger bei den “Geißböcken” geblieben.

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Dresden. Er hat für eineinhalb Jahre selbst das Trikot des 1. FC Köln getragen, doch nie im Müngersdorfer Stadion gespielt - umso mehr freut sich Dynamo-Profi Aias Aosman auf das kommende Auswärtsspiel der Schwarz-Gelben bei den “Geißböcken” (Sonnabend, 13 Uhr). Der syrische Nationalspieler, den die Kölner 2012 für ihre “Zweite” aus Rheda-Wiedenbrück verpflichteten, brennt auf die Partie: “Vor 50 000 Zuschauern spielt man nicht so oft.” Nur zu gern würde sich Aosman im Rheinenergie-Stadion von seiner besten Seite zeigen und wie zuletzt beim 3:1 gegen Sandhausen auch ein Tor erzielen, denn den Kölnern ist er noch etwas gram, dass sie ihn 2013 wieder aussortierten und nach Regensburg abgaben. “Ich will denen das auf jeden Fall heimzahlen”, schmunzelt der Mittelfeldspieler, der bei SGD-Trainer Maik Walpurgis derzeit gesetzt ist.

Dynamo Dresdens Aias Aosman bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln

Der Trainerwechsel von Uwe Neuhaus, mit dem Aosman nicht mehr gut klar kam, zu Walpurgis hat den emotionalen Kurden regelrecht beflügelt. Bei Neuhaus hatte der 24-Jährige keine echte Chance mehr: “Ich war kurz davor, den Verein zu verlassen.” Doch unter Walpurgis blüht der trickreiche Kicker mehr und mehr auf. Die Chemie zwischen ihm und dem neuen Coach stimmt, auch wenn Walpurgis ihn durchaus mal kritisiert. “Wenn man Aias kennt, dann spürt man, dass er ein Straßenfußballer ist, der unheimliche Lust am Fußball verspürt”, verriet Walpurgis auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag.

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Der Herforder kennt den spielintelligenten Offensivspieler schon seit langem, war sogar dabei, als Köln II gegen Wiedenbrück spielte und anschließend kurzerhand den stark auftrumpfenden Aosman kaufte. Walpurgis schätzt seine fußballerischen Fähigkeiten, aber nicht nur die: “Er trägt das Herz auf der Zunge, das mag ich.” Zudem strenge sich Aosman an, die Vorgaben des Trainerstabes umzusetzen und seine Schwächen abzustellen: “Seine Aktionen gegen den Ball werden immer besser.” Das konnte man in den letzten Spielen durchaus sehen.

Defensiv zur Sache wird Aosman auch dann gehen, wenn er am Sonnabend auf seinen ehemaligen Dynamo-Mitspieler Niklas Hauptmann treffen sollte. Gegen die “Schlange” werde er sich schon zu helfen wissen, sagte Aosman, “denn wir wollen das Spiel gewinnen”. Sollte Hauptmann oder ein anderer an ihm vorbei wollen, dann muss jeder FC-Profi mit einem giftigen Aosman rechnen: “Dann gehört eine Grätsche oder ein Ziehen dazu.”

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