08. Februar 2018 / 19:00 Uhr

Alle Hanseaten fit: Viel Gedränge um wenige Plätze

Alle Hanseaten fit: Viel Gedränge um wenige Plätze

Kai Rehberg
Will in den nächsten Tagen Gespräche mit den Reservisten führen: Hansa-Trainer Pavel Dotchev.
Will in den nächsten Tagen Gespräche mit den Reservisten führen: Hansa-Trainer Pavel Dotchev. © Andy Bünning
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Trainer Dotchev muss harte Entscheidungen treffen und bittet Profis um Geduld.

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Pavel Dotchev ist zu beneiden. Der Hansa-Trainer hat vor dem Heimspiel am Sonnabend gegen die Würzburger Kickers den kompletten Kader zusammen. Bis auf den langzeitverletzten Marcel Ziemer sind alle Mann an Bord. 23 Feldspieler tummelten sich gestern auf dem Trainingsplatz - sieben davon muss er für die Samstag-Partie aussortieren.

„Es werden sehr harte Fälle dabeisein“, sagte der Coach, der nun die Qual der Wahl hat. Zuletzt in Meppen (2:0) entschieden ausgerechnet zwei Profis aus der zweiten Reihe (Tim Väyrynen, Lukas Scherff) die Partie. Das Gedränge um die Plätze ist, von einigen Positionen abgesehen, deutlich stärker geworden. Die OZ macht den Teamcheck:

Tor

Stammkeeper Janis Blaswich bleibt Rostocks starker Rückhalt. Nach seiner Leisten-OP im November 2017 ist er wieder die unumstrittene Nummer eins.

Abwehr

An der Innenverteidigung mit Oliver Hüsing und Julian Riedel sowie Fabian Holthaus – das Trio absolvierte alle 22 Saisonspiele – kommt derzeit niemand vorbei. Allerdings:

Hüsing und Riedel sind mit viermal Gelb vorbelastet. Deswegen wird Neuzugang Nico Rieble im Training als Innenverteidiger eingesetzt. Auf der rechten Seite entscheidet sich der Trainer je nach Ausrichtung für Flügel-Flitzer Vladimir Rankovic oder den robusten Franzosen Joshua Nadeau.

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Mittelfeld

Hier herrscht ein Überangebot von 14 Spielern für maximal vier Plätze. Gesetzt scheint nur Kapitän Amaury Bischoff. Gute Karten haben zudem im Moment Stefan Wannenwetsch, Bryan Henning und Marcel Hilßner, der zuletzt gesperrt war und wieder auf den rechten Flügel drängt. Auf der linken Seite hat Lukas Scherff in Meppen mit seinem ersten Drittliga-Tor Werbung in eigener Sache gemacht.

„Ein Christopher Quiring und Selcuk Alibaz, die schon etwas vorzuweisen haben, müssen sich gedulden“, sagt Dotchev. „Das ist nicht einfach, ich weiß. Aber an erster Stelle geht es um die Mannschaft.“

Auch Mike Owusu sei beileibe nicht abgeschrieben und täte ihm etwas leid. „Er ist sehr verbessert, kriegt aber im Moment nicht so richtig seine Chance.“ Zur Auswahl hat der 52-Jährige außerdem ja noch Willi Evseev („Meldet sich zurück“), Mounir Bouziane („Er ist aufgewacht“) und Tommy Grupe sowie die Youngster Harry Föll, Jakob Gesien und Johann Berger.

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Angriff

Zuletzt überraschte Dotchev alle mit einem Dreier-Sturm: Soufian Benyamina (9 Saisontreffer) neben Neuzugang Pascal Breier (2 Tore beim Hansa-Debüt) und – Tim Väyrynen. Und ausgerechnet der finnische Reservestürmer schlug zu. „Tim ist das beste Beispiel: Er ist nicht nach Großaspach mitgefahren, und zwei Spieltage später spielt er von Anfang an. So kann es jeden treffen“, meint Dotchev.

„Es entscheiden ganz kleine Nuancen, wer Samstag dabei ist und wer nicht“, erklärt der Trainer. „Einige müssen Geduld haben. Deswegen werde ich nächste Woche mit dem einen oder anderen sprechen müssen.“ Um diesen Part ist Dotchev allerdings nicht zu beneiden.

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