27. Juni 2017 / 19:39 Uhr

Altherren des SV Reislingen/Neuhaus: 286 Erstliga-Spiele Erfahrung

Altherren des SV Reislingen/Neuhaus: 286 Erstliga-Spiele Erfahrung

Dieter Kracht
Bald für die Oldies des Altherren-Landesmeisters SV Reislingen/Neuhaus im Einsatz: VfL-Ikone Roy Präger (grünes Trikot).
Bald für die Oldies des Altherren-Landesmeisters SV Reislingen/Neuhaus im Einsatz: VfL-Ikone Roy Präger (grünes Trikot). © Roland Hermstein
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Niedersachsenmeister 2017! Für den größten Fußball-Erfolg in der Vereinsgeschichte des SV Reislingen/Neuhaus sorgten in dieser Saison die Altherren. Nach der Kreismeisterschaft 2016/17 krönte das Team des Trainergespanns Ingo Wende und Ralf Wilhelm die Saison mit dem Landestitel, siegte nach souveränem Durchmarsch durch die Qualifikation und durch die Gruppenphase im Finale gegen den TSV Krähenwinkel-Kaltenweide mit 2:0.

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Dass die Reislinger sich diese Titel geholt haben, überrascht die Fußball-Fachleute in Wolfsburg und Umgebung nicht. Grund: das Team ist mit großen Namen gespickt. So zählen mit Uwe Möhrle, Jürgen Rische, Jan Schanda und Gerald Schröder vier Ex-Bundesligaspieler zum Kader des Klubs.

Allein diese Ex-Profis haben 286 Erstligaspiele auf dem Buckel, in der 2. Liga kommen noch einmal 493 Partien dazu. Thomas Cyrys, Markus Herbst und Marcus Hadamek waren für die Reserve des Bundesligisten VfL am Ball, für den SSV Vorsfelde liefen unter anderem Volker Schwentner, Thomas Tuster, Thomas Orth und Udo Wehlauer auf.

Für die kommende Saison legt der Niedersachsenmeister nach. Mit Roy Präger. Der frühere Publikumsliebling und Aufstiegsheld des VfL (154 Spiele, 35 Tore) will mit seinen neuen Mitstreitern für die erfolgreiche Titelverteidigung sorgen. Noch ein großer Name gehört zum Team: Ralf Speh, mit 66 Jahren der „Senior“ der Truppe, war Mitte der 70er Jahre Torjäger des VfL, der damals in der Regionalliga sowie zwei Jahre in der 2. Liga spielte. Neben Speh zählen noch Spielertrainer Wilhelm (56) und Flügelflitzer Tuster (54) zu den SV-Oldies. Doch nicht nur gestandene und erfahrene Kicker gehören zum Team. Mit Oliver Ciganovic und Jan Münster mischten auch zwei ehemalige Eishockeycracks des EHC Wolfsburg mit. Youngster des Teams ist mit „nur“ 33 Jahren Michael Schulz, der als Gastspieler des STV Holzland beim SV zu seinen Einsätzen kommt.

Am Ende der Saison hatten Möhrle, Schanda, Wilhelm und Co. in der Kreisliga dank des besseren Torverhältnisses die Nase knapp vor den Oldies von Lupo/Martini Wolfsburg vorn. Gegen die Italiener kassierte der SV mit 1:3 übrigens die einzige Saisonniederlage. „Und das nicht einmal unverdient“, wie Keeper Stefan Leusmann zugab.

Beim 13. Deutschen Altherren-Supercup im nächsten Jahr in Hofherrnweiler in Baden-Württemberg wollen sich die Betreuer Holger Fesser und Björn Dörrheide (Wilhelm: „Die guten Seelen des Teams“) mit den Spielern über den nächsten Titel freuen. Mittelfeldmann Kleemann: „Jetzt wollen wir auch noch deutscher Meister werden!“

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