09. Februar 2018 / 10:57 Uhr

Altkanzler Schröder über Beckenbauer: "Geht ihm nicht ganz so gut" 

Altkanzler Schröder über Beckenbauer: "Geht ihm nicht ganz so gut" 

Redaktion Sportbuzzer
Twitter-Profil
Gerhard Schröder hat sich zum Gesundheitszustand seines langjährigen Freundes Franz Beckenbauer geäußert. 
Gerhard Schröder hat sich zum Gesundheitszustand seines langjährigen Freundes Franz Beckenbauer geäußert.  © imago
Anzeige

Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich besorgt über den Gesundheitszustand von Fußball-Ikone Franz Beckenbauer geäußert. Offenbar setzt ihm die Sommermärchen-Affäre schwer zu. 

Anzeige

Im Rahmen seines Olympia-Besuchs mit seiner Freundin Soyeon Kim hat sich der 73-Jährige zum Gesundheitszustand seines langjährigen Freundes geäußert.

"Leider geht es ihm nicht ganz so gut. Die Sache mit der Fifa hat ihm wohl doch stark zugesetzt. Vielleicht wäre es besser gewesen zu reden als zu schweigen", erklärte er gegenüber der Bild.

Mehr zu Franz Beckenbauer

Schon seit längerem wird über die Gesundheit des "Kaisers" spekuliert. Der 72-Jährige war im Zuge der WM-Vergabe 2006 stark in die Kritik geraten. Als Chef des Organisations-Komitee steht er unter Korruptionsverdacht.

Der ehemalige Bayern-Star hatte mit Aussagen für Wirbel gesorgt, in denen er Berichte über dubiose Zahlungen für falsch erklärte. Laut Ermittlern der Frankfurter Staatsanwaltschaft soll Beckenbauer in diesem Punkt jedoch gelogen haben.

Beckenbauer bis Warner: Elf Köpfe im Sommermärchen-Skandal

Franz BECKENBAUER (71): Der Imageschaden ist enorm, der einstige deutsche Fußball-Kaiser schon lange nicht mehr unantastbar. Als Chef des Organisationskomitees steht er in der Hauptverantwortung – und kann einen Geldfluss in Millionenhöhe von seinem Konto nicht schlüssig erklären. Stattdessen überrascht sein Geschäftsverhalten, „immer alles einfach unterschrieben“ zu haben. Ein Verfahren gegen ihn in der Schweiz wegen des Verdachts der Untreue und des Betrugs läuft. Dass er für das vermeintliche Ehrenamt über einen Werbedeal von DFB und OK 5,5 Millionen Euro kassierte, lässt Beckenbauer in der öffentlichen Gunst weiter sinken. Zur Galerie
Franz BECKENBAUER (71): Der Imageschaden ist enorm, der einstige deutsche Fußball-Kaiser schon lange nicht mehr unantastbar. Als Chef des Organisationskomitees steht er in der Hauptverantwortung – und kann einen Geldfluss in Millionenhöhe von seinem Konto nicht schlüssig erklären. Stattdessen überrascht sein Geschäftsverhalten, „immer alles einfach unterschrieben“ zu haben. Ein Verfahren gegen ihn in der Schweiz wegen des Verdachts der Untreue und des Betrugs läuft. Dass er für das vermeintliche Ehrenamt über einen Werbedeal von DFB und OK 5,5 Millionen Euro kassierte, lässt Beckenbauer in der öffentlichen Gunst weiter sinken. © dpa
Anzeige
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus aller Welt