20. Juli 2018 / 13:13 Uhr

"Amateure": Karl-Heinz Rummenigge ätzt gegen den DFB

"Amateure": Karl-Heinz Rummenigge ätzt gegen den DFB

Redaktion Sportbuzzer
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Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge schießt gegen den DFB. 
Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge schießt gegen den DFB.  © imago/kolbert-press
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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat nach dem blamablen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft heftig gegen den DFB ausgeteilt und spielt dabei vor allem auf das Krisenmanagement an. 

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Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat das Krisenmanagement des Deutschen Fußball-Bundes nach dem WM-Debakel in Russland scharf kritisiert und die Verbandsführung als Amateure abgekanzelt.

„Ich bin ein Stück irritiert und auch erstaunt über das, was man beim DFB so als Krisenbewältigung versteht, weil mir da so ein bisschen die Fußballkompetenz fehlt“, sagte Rummenigge am Freitag in München und fühlte sich an das Jahr 2000 erinnert, als die Nationalmannschaft bei der EM schon in der Vorrunde gescheitert war.

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„Mir fehlt da ein bisschen im Moment einfach die klare professionelle Handhabung der Krisenbewältigung. Es wundert mich allerdings auch nicht, weil der DFB ist eigentlich nur noch durchsetzt von Amateuren“, sagte Rummenigge. 

An der Spitze des DFB steht derzeit Reinhard Grindel. Bundestrainer Joachim Löw und Nationalteammanager Oliver Bierhoff arbeiten derzeit in Frankfurt das WM-Desaster mit dem Vorrundenaus auf.

Außerdem würde er einen möglichen Posten für Weltmeisterkapitän Philipp Lahm beim Deutschen Fußball-Bund begrüßen. „Ich halte Philipp Lahm und seinen Berater Roman Grill als perfekt passend für den DFB, weil Philipp diese Qualität hat, möglicherweise für einen Verband zu arbeiten. Das wäre vielleicht eine interessante Lösung“, sagte Rummenigge. Er könnte sich für den langjährigen Bayern-Spieler und Kapitän der Weltmeisterelf von 2014 zum Beispiel eine Stelle als Vizepräsident vorstellen, „um dem Präsidium ein Stück mehr Professionalität zu geben.“

Zuletzt hat sich der Ehrenspielführer mit Ratschlägen an Bundestrainer Joachim Löw als möglicher Unterstützer eines Reformprozesses beim DFB in Stellung gebracht. Löw solle künftig einen strafferen Führungsstil pflegen, war eine der Forderungen des 34-Jährigen. Am Freitag äußerte sich auch Löw dazu. 

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