10. Oktober 2018 / 10:34 Uhr

André Schubert wird neuer Trainer bei Eintracht Braunschweig

André Schubert wird neuer Trainer bei Eintracht Braunschweig

Redaktion Sportbuzzer
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André Schubert wird in Braunschweig Nachfolger des entlassenen Hendrik Pedersen.
André Schubert wird in Braunschweig Nachfolger des entlassenen Hendrik Pedersen. © 2016 Getty Images
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Eine knappe halbe Stunde nach der Freistellung von Trainer Hendrik Pedersen hat Drittliga-Schlusslicht Eintracht Braunschweig bereits einen Nachfolger präsentiert. André Schubert, zuletzt bei Borussia Mönchengladbach, wird neuer Chefcoach bei den "Löwen".

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André Schubert übernimmt das Traineramt bei Eintracht Braunschweig. Der Fußballlehrer unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 und wird am Donnerstag das erste Training der Löwen leiten.

Zuletzt war André Schubert von September 2015 bis Dezember 2016 Trainer von Borussia Mönchengladbach und führte die Mannschaft vom Tabellenende in die Champions League. Zuvor coachte er die U23 des Clubs. Von 2014 bis 2015 trainierte der 47-Jährige ein Jahr lang die deutsche U15-Nationalmannschaft. Beim FC St. Pauli stand Schubert von Sommer 2011 bis September 2012 an der Seitenlinie. Zuvor war der Fußballlehrer von 2009 bis 2011 Coach beim SC Paderborn. Bei den Ostwestfalen übernahm Schubert das Amt des Chef-Trainers kurz vor dem Ende der Drittligasaison 2009 und führte den Club über die Aufstiegsrelegation in die 2. Bundesliga.

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Der (bald ehemalige) Präsident: Wenn es nach Sebastian Ebel (zugleich Aufsichtsratvorsitzender) geht, darf Erfolglos-Trainer Henrik Pedersen weitermachen. Doch im Aufsichtsrat gibt es auch andere Stimmen. Der bisher für Integrität stehende Vereinschef hat am Samstag nach dem 2:2 gegen Lotte gezeigt, dass er die Lage wohl etwas falsch einschätzt. Als er vor den Südkurven-Fans von einem „saugeilen Spiel“ sprach, wurde er ausgepfiffen und beschimpft. Freilich hatte ein Einheizer der Fans bei diesen direkt zuvor eine Erwartungshaltung geweckt, der Ebel gar nicht entsprechen konnte. So bekam er den ganzen Frust ab. Viele fragen sich aber auch so, ob Ebel den Laden überhaupt noch im Griff hat. Zur Galerie
Der (bald ehemalige) Präsident: Wenn es nach Sebastian Ebel (zugleich Aufsichtsratvorsitzender) geht, darf Erfolglos-Trainer Henrik Pedersen weitermachen. Doch im Aufsichtsrat gibt es auch andere Stimmen. Der bisher für Integrität stehende Vereinschef hat am Samstag nach dem 2:2 gegen Lotte gezeigt, dass er die Lage wohl etwas falsch einschätzt. Als er vor den Südkurven-Fans von einem „saugeilen Spiel“ sprach, wurde er ausgepfiffen und beschimpft. Freilich hatte ein Einheizer der Fans bei diesen direkt zuvor eine Erwartungshaltung geweckt, der Ebel gar nicht entsprechen konnte. So bekam er den ganzen Frust ab. Viele fragen sich aber auch so, ob Ebel den Laden überhaupt noch im Griff hat. ©
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"Freut uns, dass wir einen erfahrenen Trainer verpflichten konnten"

„André Schubert hat uns in persönlichen Gesprächen mit dem Aufsichtsrat, bei denen auch Tobias Rau dabei war, überzeugt. Es freut uns, dass wir mit ihm einen erfahrenen Trainer verpflichten konnten, der Mannschaften bereits sehr erfolgreich aus schwierigen Situationen hinaus und in eine erfolgreiche Zukunft geführt hat. Er kennt die 3. Liga, weiß sehr genau um unsere aktuelle sportliche Lage und worauf es im Abstiegskampf ankommt", sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Sebastian Ebel.

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"Ziel ist, dass sich die Mannschaft schnell stabilisiert"

„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe bei der Eintracht. Es ist ein großer Traditionsverein mit einem sehr professionellen Umfeld und hervorragenden Bedingungen, der sich momentan in einer schwierigen sportlichen Situation befindet. Unser oberstes Ziel ist es zunächst, dass die Mannschaft sich schnell stabilisiert und in der Tabelle in sichere Regionen klettert. Dafür müssen wir nun gemeinsam in allen Bereichen intensiv arbeiten“, ergänzt André Schubert, der am Donnerstag um 10 Uhr auf einer Pressekonferenz vorgestellt wird.

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