14. Oktober 2018 / 22:20 Uhr

Anil Yesil vergibt den Führungstreffer

Anil Yesil vergibt den Führungstreffer

Daniel Kultau
VfR hat nichts zu Lachem
Der SV Lachem-Haverbeck setzt sich beim VfR Evesen durch. © dak
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VfR Evesen verliert gegen SV Lachem-Haverbeck

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Dass Freud und Leid im Fußball ganz nah beieinander liegen, hat sich gestern beim Bezirksliga-Spiel zwischen dem VfR Evesen und dem SV Lachem-Haverbeck gezeigt.

Der Gast gewann die Partie der finanzstarken Vereine zwar mit 4:2, hätte jedoch auch mit leeren Händen den Heimweg antreten können. Entscheidend war in dieser Partie die 85. Minute.

Lennard Heine setzte sich auf der rechten Seite durch, sah Anil Yesil am zweiten Pfosten und flankte den Ball flach nach innen. Die Zuschauer hatten den Torschrei schon auf den Lippen, doch Yesil verfehlte das Tor knapp. Es war eine hundertprozentige Chance und wäre der Lohn für die Eveser-Aufholjagd gewesen. Im direkten Gegenzug kamen die Gäste das erste Mal in der zweiten Hälfte gefährlich vor das Tor und ließen sich diese Chance nicht nehmen. Egcon Musliji behielt, frei vor Keeper Hüseyin Özel, die Nerven, erzielte den umjubelten Führungstreffer (85.) und stellte die Partie auf den Kopf. Yalcin Ulus stellte den Endstand im Anschluss vom Elfmeterpunkt her (93.).

Die Partie begann knapp anderthalb Stunden zuvor denkbar schlecht für die Elf von Trainer Heiko Thürnau. Per Doppelpack von Soner Aslan (4., 21.) lag der SV schnell mit 2:0 in Führung. Der VfR hatte zwar deutlich mehr Spielanteile, fand jedoch gegen den tief stehenden Gegner kein Mittel. Hohe Bälle auf den großen Volkmar Vöge brachten nicht den erhofften Erfolg. In dem hitzigen Spiel, mit vielen Nickligkeiten, brauchte der Gastgeber einen Elfmeter, um in die Partie zurückzukommen. Kapitän Burak Buruk verwandelte souverän (38.).

Kurz nach der Halbzeit war es wieder Buruk, der am Ausgleich beteiligt war. Sein Freistoß verlängerte Jannis Städter zum 2:2 ins lange Eck (48.). Jetzt war das erste Mal wirklich Druck im Eveser-Kessel. Der Ausgleich verlieh dem Team für eine knappe Viertelstunde Sicherheit, doch dann kam es zum Bruch.

Zu einfallslos war das Spiel der Thürnau-Elf. Die rechte Angriffsseite wurde teilweise komplett vergessen, Spielzüge zu unkonzentriert zu Ende gespielt und die langen Diagonalbälle führten nicht zu Gefahr. Der Sieg wäre trotzdem noch drin gewesen, doch in der 85. Minute war das Glück auf der Seite des Gastes.

VfR-Manager Peter Möse war nach dem Spiel sichtlich erbost. „Wenn ich einen 0:2-Rückstand aufhole, dann spiele ich doch nicht weiter so offensiv.“ Auch Präsident Wilfried Krömker war schwer enttäuscht: „Jetzt sind wir im Rennen um den Aufstieg erst mal raus.“

VfR: Özel, Pentke, Korkmazyigit, Städter, Vöge (76. Heine), Buruk, Steigmann, Kleiber, Hull, Stolte, I. Khodr (56. Yesil).

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