Kevin Mbengani am Ball. Der Anker-Stürmer erzielte gegen den Regionalligisten VfB Lübeck zwei Tore. Kevin Mbengani am Ball. Der Anker-Stürmer erzielte gegen den Regionalligisten VfB Lübeck zwei Tore. © Andreas Kirsch
Kevin Mbengani am Ball. Der Anker-Stürmer erzielte gegen den Regionalligisten VfB Lübeck zwei Tore.

FC Anker Wismar verliert Test beim VfB Lübeck nur knapp mit 3:4

Der Wismarer Fußball-Oberligist verkürzt Rückstand beim Regionalligisten in der zweiten Halbzeit

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Nach dem überragenden Turniersieg beim Lübzer Pils-Cup in Schwerin testete der FC Anker Wismar am Mittwochabend beim Regionalligavertreter VfB Lübeck auf der Lohmühle. Am Ende der torreichen 90 Minuten musste der Wismarer Oberligist auf dem Kunstrasenplatz zwar eine 3:4-Niederlage hinnehmen, enttäuschte aber nicht.

„Wir haben eine ansehnliche Partie geboten, am Ende nur unglücklich verloren. Für unser erstes Spiel auf dem Feld und nach einer anstrengenden ersten Trainingswoche haben wir uns sehr gut verkauft“, sagte Mannschaftskapitän und Abwehrchef Philipp Unversucht.

Der Start ins Spiel war sehr kurios. Bereits in der 3. Minute wurde Kevin Mbengani im Lübecker Strafraum unfair von den Beinen geholt, doch der Pfiff des Unparteiischen blieb leider aus. Praktisch im Gegenzug der erste Schuss der Hausherren auf das Anker-Tor und die Kugel von Leon Dippert landete unhaltbar im Kasten von FCA-Keeper Jakub Kosiorek.

In der 10. Minute dann die nächste große Gelegenheit für die Gäste. Henry Haufe scheitert freistehend am Lübecker Schlussmann Alexander Langer und der Nachschuss von Ivanir Pais Rodrigues landete nur am Außennetz. Und wie in der 14. Minute: Aus gut 25 Metern zog Tim Queckenstedt ab und der Ball schlug links oben im Dreiangel ein. Ärgerlich, denn zwei Sonntagsschüsse bringen die Lübecker in Führung.

„Ich verstehe das nicht, warum machen wir aus besten Möglichkeiten keine Tore“, zeigte sich Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo nach dieser Anfangsviertelstunde verärgert. Mit dieser Führung im Rücken blieben die Gastgeber bis zum Pausenpfiff optisch überlegen, doch auch das Anker-Team spielte gut mit.

In der Halbzeitpause wechselte Adigo gleich viermal. Und nach einer Flanke von Ivanir Pais Rodrigues sprang Sebastian Schiewe am höchsten und netzte per Kopf ein. Danach wurde es ein „Katz-und Maus-Spiel“. Das Anker-Team drängte auf den Ausgleich, machte aber diesmal im Abwehrbereich zu viele Fehler. So setzte sich Henrik Sirmais in der 55. Minute über rechts durch, flankte nach innen, Leon Dippert stand goldrichtig und erzielte per Kopf das 3:1. Doch dem schönen Treffer von Kevin Mbengani (59.) zum 2:3-Anschlusstreffer folgte der nächste Treffer der Lübecker Elf. Danach wechselte der Trainer des Regionalligisten sechsmal am Stück aus. Der eingewechselte Yannick Deichmann spielte nach Vorarbeit aus dem Mittelfeld den Ball zu Gary James George und der ließ sich die Chance zum 4:2 nicht entgehen. Doch der FC Anker blieb weiterhin offensiv. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld besorgte Marco Bode den erneuten Anschlusstreffer. Mehr schafften die Gäste aus Wismar dann aber nicht mehr.

FC Anker: Kosiorek (46. Daroszi) - Bode, Unversucht, Ney (46. Ostrowitzki) - Vierling (70. Maachou), Abdulai - Weisenborn, Wahab (46. Plawan), Rodrigues (69. Rath) - Haufe (46. Schiewe), Mbengani.

Tore: 1:0 Dippert (5.), 2:0 Queckenstedt (14.), 2:1 Schiewe (48.), 3:1 Dippert (55.), 3:2 Mbengani (59.), 4:2 George (73.), 4:3 Bode (80.).

Schiedsrichter: Patrick Schwengers (TSV Travemünde).

Region/Mecklenburg Vorpommern ezimport Kreis Schwerin-Nordwestmecklenburg FC Anker Wismar (Herren) VfB Lübeck (Herren)

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