10. September 2018 / 14:48 Uhr

Anker Wismar quält sich in die dritte Runde des Landespokals

Anker Wismar quält sich in die dritte Runde des Landespokals

Andreas Kirsch
Anker-Spieler Tim Queckenstedt (M.) wird hier in die Zange genommen. Die Wismarer gewannen 1:0 beim VfL Neukloster.
Anker-Spieler Tim Queckenstedt (M.) wird hier in die Zange genommen. Die Wismarer gewannen 1:0 beim VfL Neukloster. © Andreas Kirsch
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Oberligist hatte bei Blau-Weiß Neukloster beim 1:0-Sieg viel Mühe. Zwei Platzverweise für die Gastgeber.

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Neukloster/Wismar. Landesklasse-Aufsteiger VfL Blau-Weiß Neukloster hat in der 2. Runde um den Fußball-Landespokal dem haushohen Favoriten und Oberligisten FC Anker Wismar einen beherzten Kampf geboten und sich nur mit 0:1 geschlagen gegeben. Der Schütze des goldenen Tores war Sebastian Schiewe, der nach einem Eckball von Ivanir Rodrigues per Kopf in die Maschen traf.

Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo musste bei dieser Partie auf die erkrankten Tom Ney und Sahid Wahab verzichten. Trotzdem hatte er ein spielstarkes Team auf dem Platz. Die Hansestädter bestimmten zwar die Partie, doch sie zeigten im Abschluss große Schwächen. Die Neuklosteraner Abwehr einschließlich Keeper Jonas Jahn war einfach nicht zu überwinden. So traf Schiewe in der 14. Minute nach einem Freistoß von Ignacio Contatdor nur den Pfosten. In der 21. Minute verzog Tim Queckenstedt, und zwei Minuten später rettete Jahn gleich im Doppelpack gegen Tshomba und Schiewe.

Nachdem der VfL-Keeper in der 34. Minute einen Kopfball von Schiewe nach Flanke von Marcel Ottenbreit zur Ecke geklärt hatte, war er kurze Zeit später dann doch geschlagen, als Schiewe nach der Ecke von Rodrigues im vierten Versuch traf. „Der Ball wurde leider von einem eigenen Abwehrspieler noch etwas abgefälscht, sonst wäre Jahn wohl noch an die Kugel gekommen“, so Heiko Rose, stellvertretender Abteilungsleiter der Blau-Weißen und gleichzeitig Mannschaftsleiter des Landesklasse-Teams.

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Wer gedacht hatte, die Gastgeber würden in der zweiten Hälfte etwas nachlassen, sah sich getäuscht. Mit zwei Viererketten standen sie weiter sehr kompakt, aber das Anker-Team kam nur sporadisch mit schnellen Angriffen über die Außenpositionen. So landete ein Freistoß von Sanchez in der 56.Minute am langen Pfosten. In der Schlussphase spielten die Gastgeber dann für ein paar Minuten in doppelter Unterzahl, aber sie konnten ihr Gehäuse sauber halten. „Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, sie hat hervorragend gekämpft und es den Hansestädtern sehr schwer gemacht“, so VfL-Trainer Björn Markewicz. Dagegen war Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden: „Ich habe mein Team vor den kampfstarken Hausherren gewarnt. Wir sind zwar verdient in die nächste Runde eingezogen, aber überzeugt hat die Mannschaft heute nicht.“

VfL Blau-Weiß Neukloster: Jahn – T.Schubert, Sprenger, M. Schmidt, Nikolai – Link (77. Krohn), Häring, Pügge (65. A. Schmidt), Thom – S. Ziehl, Wichmann.
FC Anker Wismar: Galac – Bode, Unversucht, Sanchez – Ottenbreit (71.Okafor), Pratsler, Queckenstedt, Rodrigues (58. Ostrowitzki), Lima - Oliveira (58. Serweta), Schiewe.
Tore: 0:1 Schiewe (Kopfball nach Ecke Ivanir Rodrigues/36.).
Schiedsrichter: Sebastian Buchmann (Rostock).
Gelb-Rote Karten: Patrick Wichmann (wiederholtes Foulspiel/79. Minute), Christoph Thom (Foulspiel und Unsportlichkeit/87.) - beide VfL.

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