13. April 2018 / 15:45 Uhr

Anker Wismar will gegen Brieselang zurück in die Erfolgsspur

Anker Wismar will gegen Brieselang zurück in die Erfolgsspur

Andreas Kirsch
Anker-Torjäger Kevin Mbengani (r.) erzielte in dieser Saison elf Treffer. Gelingt ihm morgen gegen Brieselang wieder ein Tor?
Anker-Torjäger Kevin Mbengani (r.) erzielte in dieser Saison elf Treffer. Gelingt ihm morgen gegen Brieselang wieder ein Tor? © Daniel Koch
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Wismarer Oberligist trifft morgen auf den Tabellenletzten.

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Wismar. Nach der etwas enttäuschenden Auswärtsniederlage in Lichtenberg genießt das Anker-Team morgen ab 14.00 Uhr auf dem Jahnplatz wieder Heimvorteil. Zu Gast sind die Grün-Weißen aus Brieselang. Mit dem schlechtesten Torverhältnis aller siebzehn Teams und nur dreizehn Zählern liegt die Elf von Trainer Patrick Schlüter (36, B-Lizenz) im Augenblick auf den 17. Tabellenplatz und ist ganz stark abstiegsgefährdet.

Das Team aus dem Land Brandenburg stand bereits im Vorjahr auf einem Abstiegsplatz, aber durch Rückzug von Regionalligavereinen und den zweiten Mannschaften der großen Fußballklubs blieben die Grün-Weißen in der höchsten Amateurspielklasse.

In der Rückrunde nach der Winterpause hatten die Kicker aus Brieselang einen schlechten Start. Ein Remis gegen Torgelow und vier Niederlagen gegen Rathenow (0:6), Frankfurt/Oder (1:2), Mecklenburg Schwerin (0:2) und in Malchow (0:3) waren bis zum letzten Wochenende die magere Bilanz der Rückserie.

Doch am vergangenen Wochenende ist der Knoten bei der Elf aus Brandenburg scheinbar geplatzt, denn gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Gäste aus Seelow gelang ein 2:1-Sieg. Dass dieser erst in der 93. Minute zustande kam, wird keinen Spieler oder Brieselanger Funktionär ärgern.

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In der Winterpause haben die morgigen Gäste vier Neuzugänge verpflichten können. „Wir sind also gewarnt. Auch wenn Brieselang bereits abgeschlagen scheint, der Sieg gegen Seelow kann bei den Grün-Weißen neue Kräfte freisetzen“, so Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo. „Wir haben gegen Seelow und in Lichtenberg nicht komplett zu unserer Form gefunden und wollen diese kurze negative Serie natürlich beenden“, gibt sich Abwehrchef und Mannschaftskapitän Philipp Unversucht kämpferisch.

Für die Wismarer werden die nächsten Wochen sehr schwer. Die Schützlinge von Trainer Adigo müssen insgesamt acht Spiele in etwas mehr als einem Monat bestreiten. „Da ist jeder Heimsieg viel wert, und den streben wir an“, versichert Adigo.

Obwohl das Anker-Team beim Hinspiel in Brieselang nicht über ein 2:2 hinausgekommen war, wäre alles andere als ein Heimsieg gegen das Schlusslicht eine Enttäuschung. In ihren zehn Auswärtspartien konnten die Blau-Weißen nur einmal den Platz als Sieger verlassen! Dieser Sieg gelang gegen Seelow am 15. Oktober 2017 mit 6:2.

Das absolute Spitzenspiel dieses Oberliga-Wochenendes steigt am Sonnabend im Rathenower Stadion am Vogelgesang. Dort empfängt das Team von Trainer Ingo Kalisch den Tabellendritten Lichtenberg 47. Eine Woche später gastieren dann die Wismarer beim Spitzenreiter. Bis auf den FC Hansa Rostock II (in Seelow) haben alle anderen drei Teams aus Mecklenburg-Vorpommern Heimvorteil. Der Malchower SV empfängt Tennis Borussia Berlin, der Brandenburger SC Süd gastiert in Torgelow und die Landeshauptstädter vom FC Mecklenburg haben Hertha Zehlendorf 03 zu Gast.

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