02. November 2018 / 16:02 Uhr

Anker Wismar will zurück in die Erfolgsspur

Anker Wismar will zurück in die Erfolgsspur

Andreas Kirsch
Gelingt Anker-Stürmer Sebastian Schiewe  (am Ball) gegen den SC Staaken ein Tor? Vor einer Woche mussten die Wismarer bei Blau-Weiß Berlin auf einem Hockey-Platz spielen
Gelingt Anker-Stürmer Sebastian Schiewe (am Ball) gegen den SC Staaken ein Tor? Vor einer Woche mussten die Wismarer bei Blau-Weiß Berlin auf einem Hockey-Platz spielen © Andreas Kirsch
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Oberligist empfängt am Sonnabend den SC Staaken. Hafenstädter wollen Reaktion auf 0:6-Klatsche gegen Blau-Weiß Berlin zeigen.

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Wismar. Der Fußball-Oberligist FC Anker Wismar kam am vergangenen Wochenende beim Aufsteiger Blau-Weiß Berlin mit 0:6 arg unter die Räder. Diese Niederlage will das Team von Trainer Christiano Dinalo Adigo an diesem Spieltag aber wieder kompensieren. Morgen (13.30 Uhr) ist der SC Staaken zu Gast auf dem Jahnplatz.

Zwei Jahre war es für das Team von Trainer Jeffrey Seitz (33, A-Lizenzinhaber) bergauf gegangen. In der Spielzeit 2016/17 marschierten die Spandauer ungeschlagen durch die Berlin-Liga. In der abgelaufenen Saison belegte der SC Staaken gleich den fünften Tabellenplatz in der Oberliga. „Doch diese Saison wird eine deutlich höhere Herausforderung. Viele Abgänge schmerzen sehr. Spieler wie die Brüder Malte und Ricardo Guske, Fabian Engel oder Steffen Voigt zählten jahrelang zum Gerüst des Teams. Alle Abgänge tun weh“, sagte Trainer Seitz vor Saisonbeginn. Trotz des Zugangs von Torjäger Erhan Bahceci liegen die Berliner im Augenblick auf dem zwölften Tabellenplatz – einem Relegationsplatz. Während dem SC Staaken im Berlin-Pokal zwei bemerkenswerte Siege in Zehlendorf (3:0) und bei Spitzenreiter Lichtenberg 47 gelangen (2:1), musste das Team in der Oberliga bisher sechs Niederlagen einstecken. Bemerkenswert das Torverhältnis der Hauptstädter. Zwanzig geschossene Tore sind das sechsbeste Resultat aller Teams, aber mit 25 Gegentoren liegt die Mannschaft von Trainer Seitz nur vor Malchow (29) und Stendal (32).

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Das Anker-Team hat sich auf dieses Heimspiel sehr akkurat vorbereitet und will seinen Fans den vierten Heimsieg schenken. „Wir haben das Spiel bei Blau-Weiß Berlin ausgewertet und die Fehler angesprochen. Diese Niederlage wird ein Ausrutscher bleiben, und mit einem Sieg wollen wir die Grundlage für den Rest der Hinrunde legen“, zeigt sich Trainer Christiano Dinalo Adigo optimistisch für das morgige Spiel.

Personell hat er vor der Partie gegen die Spandauer Elf kaum Probleme. Ausfallen wird aber Mittelfeldspieler Sahid Wahab. „Wir werden am Sonnabend ein anderes Gesicht zeigen. Auch wenn die Umstände bei Blau-Weiß nicht optimal waren, schauen wir nicht zurück. Wir wollen gewinnen und die Punkte in Wismar behalten“, gibt sich Mannschaftskapitän Philipp Unversucht kämpferisch. Geleitet wird die Partie dann von Schiedsrichter Tino Stein (Potsdam), seine Assistenten sind Tobias Starost und Michael Wendorf (beide Brandenburg).

Etwas geändert wurde der Spielplan bis zum Abschluss der Punktspiele der Hinrunde. Die Partie der Anker-Elf bei Hertha 06 Charlottenburg wurde vom 9. Dezember auf Sonnabend, den 17. November, um 14 Uhr vorverlegt. Das wurde möglich, da beide Teams im Landespokal ausgeschieden sind.

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