Nach Fortuna Schmölln, dem RSV Eintracht und dem FC Strausberg ließ sich der MSV Neuruppin auch nicht von Union Klosterfelde stoppen. Nach Fortuna Schmölln, dem RSV Eintracht und dem FC Strausberg ließ sich der MSV Neuruppin auch nicht von Union Klosterfelde stoppen. © Benjamin Feller
Nach Fortuna Schmölln, dem RSV Eintracht und dem FC Strausberg ließ sich der MSV Neuruppin auch nicht von Union Klosterfelde stoppen.

AOK-Landespokal: Dem MSV Neuruppin fehlt noch ein Sieg bis zum Finale (mit Videos)

AOK-Landespokal: Die Fontanestädter überwintern nach dem Erfolg gegen Union Klosterfeld im Wettbewerb.

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MSV Neuruppin – Union Klosterfelde 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Marcus Lemke (38.), 2:0 Marcel Weckwerth (90.+2). Rote Karte: Martin Wenzeck (71., Notbremse).

„So Männer. Jeder Einzelne von euch, jeder Einzelne hat hier einen gewissen Anteil daran, dass wir heute die Chance haben, ins Halbfinale einzuziehen. Wir ziehen das Ding heute, da bin ich mir hundertprozentig sicher. Weil wir ‘ne geile Truppe sind, weil wir einfach Bock haben dieses Ding hier heut zu ziehen. Halbfinale Männer, Halbfinale heißt das Ziel. Und das erreichen wir, alle zusammen. Wir sind ein Team – MSV Neuruppin!“ Mit diesen Worten heizte MSV-Kapitän Marcel Weckwerth seine Mannschaft wenige Minuten vor dem Anpfiff im gemeinsamen Kreis in der Kabine ein. Der Spielführer und sein Team ließen in den anschließenden 90+4 Minuten Taten folgen. Mit einem 2:0-Erfolg rang man im Viertelfinale des AOK-Landespokals Union Klosterfelde nieder und überwintert somit nicht nur im Wettbewerb, sondern freut sich auf einen Viertligisten im Semifinale. „Das ist ein Erfolg, mit dem vor der Saison nicht zu rechnen war. Die Jungs haben sich das redlich verdient, können richtig stolz darauf sein“, sprach MSV-Trainer Henry Bloch seinen Schützlingen ein großes Lob aus.

Kabinenansprache MSV Neuruppin Landespokal-Viertelfinale

Vom Anpfiff weg merkte man, dass es um viel geht. „Es war erstmals in dieser Saison zu spüren, welch mentaler Druck auf uns liegt“, betont Bloch, dass seine Mannschaft die Favoritenrolle aber annahm und eben jener auch gerecht wurde. In der 11. Minute köpfte Marcus Lemke nach einem Freistoß nur an den Querbalken. Konsequent setzte Jacob Krüger nach und wurde dabei von seinem Gegenspieler elfmeterwürdig gefoult. In der ersten Pokalrunde bei Fortuna Schmölln und in der Liga bei Preussen Eberswalde sicher verwandelt, scheiterte Yulian Vladimirov diesmal an Dennis Tietz im Union-Gehäuse. „Das musste verdaut werden, die Jungs haben sich schnell geschüttelt und weiter gemacht“, so Bloch. Der MSV ließ sich nicht beirren, kontrollierte auch danach das Spiel und beeindruckte mit intensivem Gegenpressing. Folgerichtig durfte man vor dem Seitenwechsel noch jubeln: Ein Eckball wurde verlängert, Marcus Lemke brauchte am 2. Pfosten nur noch einnicken (38.).

Jubel MSV Neuruppin nach Halbfinal-Einzug

Auch nach der Pause blieben die Gastgeber tonangebend, ließen von den Barnimern kaum was gefährliches zu. Ein abgefälschter Schuss war da noch das nennenswerteste. Weil die Neuruppiner aber ebenfalls beste Gelegenheiten durch Weckwerth und Florian Riehl nicht nutzen konnten, blieb die Partie bis zum Schluss spannend. In Minute 71 war Weckwerth durch und konnte von Union-Verteidiger Martin Wenzeck nur regelwidrig gestoppt werden, weshalb die Gäste die letzten 20 Minuten in Unterzahl agieren mussten. Zwar ließ es der MSV vermissen, den Sack jetzt zuzumachen, stand aber defensiv gut. Vor der Partie der Impulsgeber in den Katakomben, war es schließlich der Kapitän selbst, der in der Nachspielzeit für die Entscheidung sorgte. Allein vor Tietz, blieb Weckwerth eiskalt und ließ die Feierlichkeiten beginnen. „Ich sagte dem Team vor dem Spiel, dass ein Ausscheiden keine Option ist. Auch wenn nicht alle ihr persönliches Leistungspotential abriefen, haben wir unser Ziel erreicht“, vergab der Coach an Kevin Blumenthal, Marcus Lemke und Florian Riehl Bestnoten. Strahlende Gesichter machten im Volkspark nach Abpfiff die Runde, ein höchst attraktiver Gegner wird im kommenden Jahr in der Vorschlussrunde zu Gast sein. „Das wird ein tolles Erlebnis“, liebäugelt Henry Bloch nun doch mit Energie Cottbus oder dem SV Babelsberg 03.

In Bildern: Die Sieger des Brandenburger Landespokals seit 2005

Region/Brandenburg Kreis Prignitz/Ruppin MSV 1919 Neuruppin MSV 1919 Neuruppin (Herren)

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