Marcel Weckwerth will bei Fortuna Schmölln seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellen und die nächste Runde im Landespokal buchen. Marcel Weckwerth will bei Fortuna Schmölln seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellen und die nächste Runde im Landespokal buchen. © Dirk Becker
Marcel Weckwerth will bei Fortuna Schmölln seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellen und die nächste Runde im Landespokal buchen.

AOK-Landespokal: Der MSV Neuruppin will die nächste Peinlichkeit vermeiden

AOK-Landespokal: Bei der großen Unbekannten Fortuna Schmölln wollen die Fontanestädter in die zweite Runde des Fußball-Landespokals einziehen.

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Der MSV Neuruppin und der Landespokal – was vor zwölf Jahren eine große Erfolgsgeschichte war, passte in den letzten Spielzeiten so gar nicht zusammen. „Positive Schlagzeilen ließen wir in diesem Wettbewerb zuletzt oft vermissen“, gibt auch Marcel Weckwerth, langjähriger Kapitän der Fontanestädter, offen zu.

Frühes Aus in der Vergangenheit

Im vergangenen Jahr schied man bereits in der ersten Runde aus, musste sich mit 0:2 gegen den damaligen Landesliga-Aufsteiger Energie Prenzlau geschlagen geben. Die Jahre davor war dreimal hintereinander in Runde zwei Endstation (Grün-Weiss Brieselang, Petershagen/Eggersdorf, SV Altlüdersdorf). Dieser Negativtrend soll nun gestoppt werden, den ersten Schritt in die richtige Richtung will der Brandenburgliga-Vertreter um Neu-Coach Henry Bloch heute um 15 Uhr bei Fortuna Schmölln machen. Gegen den gastgebenden Kreisoberligisten ist der MSV Neuruppin klarer Favorit, nimmt diese Rolle auch so an.

„Wir sind uns der Sachlage bewusst. Zwar ist der Gegner eine große Unbekannte, dennoch müssen wir in die nächste Runde einziehen, da gibt es keine Ausreden“, will Weckwerth keine Entschuldigungen gelten lassen. Viel konnte man über die Uckermärker nicht herausfinden, lediglich einige Anhaltspunkte der letzten Spielzeit boten sich zur Recherche an. „Wir haben eine gute Vorbereitung hinter uns, wollen mit Schwung und einem positiven Erlebnis in die Saison starten“, richtet sich der Blick auch auf den ersten Spieltag, wenn man im Volksparkstadion Einheit Bernau begrüßt.

Auf die leichte Schulter nimmt man die Fortuna aber nicht: „Ein weiteres Mal gegen einen unterklassigen Gegner ausscheiden? Das muss ich nicht haben, auch wenn wir anschließend immer eine gute Saison spielten“, stellt Weckwerth klar, dass auf einen Hallo-Wach-Effekt gerne verzichtet werden kann. Es wäre laut dem 26-Jährigen vermessen, vom großen Coup im Landespokal zu reden. Ein Ziel hat er dennoch vor Augen: „Je weiter man im Wettbewerb kommt, desto höher ist die Chance, einen attraktiven Gegner im Volksparkstadion begrüßen zu können.“

Entfernung hat Liga-Charakter

Ein Flutlichtmatch gegen Energie Cottbus oder Babelsberg 03 wäre laut dem Angreifer ein Gewinn für die ganze Region. Zuallererst muss aber Fortuna Schmölln aus dem Weg geräumt werden. Von der Anreise her hat die Begegnung Liga-Charakter, knapp 250 Kilometer werden die Neuruppiner fahren, um das Ticket für die zweite Runde zu buchen. Vom Papier her eine eindeutige Sache, doch ist ja bekannt, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat.

Region/Brandenburg Kreis Prignitz/Ruppin MSV 1919 Neuruppin MSV 1919 Neuruppin (Herren)

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