Der FC Stahl war erwartungsgemäß zumeist in der Abwehr gefordert. Der FC Stahl war erwartungsgemäß zumeist in der Abwehr gefordert. © Marcus Alert
Der FC Stahl war erwartungsgemäß zumeist in der Abwehr gefordert.

AOK-Landespokal: Junge Elf von Stahl Brandenburg hält gut dagegen

AOK-Landespokal: Bei der Niederlage im Viertelfinale gegen Union Fürstenwalde muss die Quenztruppe noch etwas Lehrgeld bezahlen.

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Der Brandenburgligist FC Stahl Brandenburg hat sein Viertelfinalspiel im Landespokal gegen den Regionalligisten Union Fürstenwalde erwartungsgemäß mit 0:3 verloren. Dabei bot die Quenztruppe dem Favoriten aber über weite Strecken Paroli und den 268 Zuschauern guten Fußball.

Union Fürstenwalde scheitert vom Elfmeterpunkt

Die sehr junge Mannschaft des FC musste schon nach wenigen Minuten Lehrgeld zahlen. Es war nicht einmal eine Minute vergangen, da unterlief der Abwehr ein Fehler, doch Keeper Moustapha Nouka lenkte den Ball noch zur Ecke. Beim Abwehrversuch des anschließenden Eckballs wurde Will Siakam angeschossen und es stand 0:1 (1.). Nach diesem Missgeschick kam es für die Brandenburger drei Minuten später noch schlimmer. Bei einer ungeschickten Abwehr an der Strafraumkante gab es aus Sicht des FC einen eher fragwürdigen Foulelfmeter, den Will Siakam sicher zum 2:0 (4.) verwandelte.

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„Wir wollten eigentlich lange die Null halten. Der Plan ging nicht auf, aber wie sich meine Elf wieder ins Spiel kämpfte, war sehr gut.“ Union war jetzt in der Folgezeit spielbestimmend. Immer wieder setzten die Gäste ihre körperliche Stärke ein und beeindruckten die unerfahrene Stahl-Mannschaft. Die Märzke-Elf kämpfte zwar unermüdlich und ließ kaum noch Chancen zu, aber in Richtung gegnerisches Tor gab es zu wenige brauchbare Möglichkeiten. Die Gäste hätten in der 31. (Gladow) und 32. (Stagge) das Ergebnis erhöhen können, aber auch die Platzherren waren in der 39. Minute durch einen Kopfball von Gabriel F. Machado dicht vor dem Anschlusstreffer. Der FC legte mehr und mehr den Respekt ab. Nach 44 Minuten fehlten nach einer guten Flanke Mudai Watanabe nur Zentimeter, um an den Ball zu kommen.

Nach der Pause wollte der FC Stahl mit frischen Kräften (Wieland und Mertens) die Gäste beeindrucken. Dies gelang nur zeitweise. Immer wieder setzte der Regionalligist seine körperliche Stärke ein, so dass die Märzke-Elf zu Unsauberkeiten greifen musste und manchmal auch einen Schritt zu spät kam. In der 58. Minute gab es erneut Elfmeter für Union. Siakam trat an und traf aber nur den Pfosten (59.). Jetzt mobilisierte der FC Stahl die letzten Kräfte, um doch noch den Ehrentreffer zu erzielen. Als dann jedoch die Gäste einen schnellen Angriff über Gladow durch Stagge zum 3:0 (64.) nutzten, war das Spiel entschieden. In der 81. Minute vergab Ryo Yoshida die Möglichkeit den Ehrentreffer zu erzielen. Garcia rettete kurz vor Schluss auf der Linie und Keeper Nuoka zeigte in der 90. Minute, dass er ein guter Keeper ist.

FC-Trainer Eckart Märzke: „Ein Spiel beginnt mit dem Anpfiff und den hat meine Mannschaft wohl nicht gehört. Ansonsten haben wir im Bereich unserer Möglichkeiten gespielt. Ich bin nicht unzufrieden. Unsere junge Elf konnte hier nur lernen.“

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