Alexander Schütze  OFC-Mittelfeldspieler Randy Kretschmann (l.) wurde ordentlich beackert. © Kevin Päplow
Alexander Schütze 

AOK-Landespokal: Ludwigsfelder FC löst souverän das Viertelfinal-Ticket im Brandenburgliga-Duell

AOK-Landespokal: LFC-Kapitän Karaschewitz will nach dem Sieg über Oranienburg nun Energie Cottbus.

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Ludwigsfelder FC - Oranienburger FC Eintracht 4:1 (3:0). 1:0 Maxim Romanovski (21.), 2:0 Paul van Humbeck (24.), 3:0 Sebastian Wladyko (42.), 4:0 Stefan Mussijenko (47.), 4:1 Pascal Heidenreich (85.).

"Jetzt will ich Energie Cottbus. Den Pott gewinnt man normalerweise sowieso nicht, da kann Cottbus herkommen und wir bieten denen einen schönen Pokalfight im Waldstadion", ließ LFC-Kapitän Philipp Karaschewitz nach dem 4:1-Erfolg im Achtelfinale des Landespokals über den Oranienburger FC Eintracht verlauten. Vor 154 Fans im Waldstadion sollte sich in der Anfangsphase noch eine ausgeglichene Partie abspielen, in der auch die Gäste versuchten, den Weg in die Offensive anzutreten. Mit dem 1:0 durch Maxim Romanovski begann aber das Unheil für die Mannschaft von Trainer Hans Oertwig. Dieser musste auf sechs Stammspieler verzichten. Darunter Sascha Rentmeister, Kevin Czasch, Fabian Lenz und Alex Popescu. "Heute hat jeder gesehen, was diese Ausfälle für uns bedeuten", ließ der OFC-Coach nach dem Spiel anklingen. Bei den Hausherren lief nun viel von selbst. Toni Hager schickte den schnellen Paul van Humbeck auf die Reise, dieser umkurvte OFC-Torwart Roggentin und schob zum 2:0 ein. Den zweifelsohne schönsten Treffer erzielte LFC-Neuzugang Sebastian Wladyko. LFC-Keeper Lucas Lindner machte das Spiel schnell und schickte van Humbeck. Über Romanovski und Hager wurde das Leder für Sebastian Wladyko abgelegt, der den Ball zum 3:0 glashart im Kasten der Oranienburger unterbrachte.

LFC-Trainer Volker Löbenberg: "Mit dem 1:0 sind alle Hemmungen über Bord geworfen worden"

Das frühe 4:0 direkt nach der Pause durch Mussijenko brachte spätestens die Gewissheit, dass man eine dezimierte OFC-Elf im Sack hatte. "Mit dem 1:0 sind alle Hemmungen über Bord geworfen worden. Wir haben dann über weite Strecken den Fußball gespielt, den wir können und wie man sich das vorstellt: Begeisternd, schnelles Umkehrspiel und schöne Tore", lobte Volker Löbenberg seine Ludwigsfelder Mannschaft. Nach dem vierten Tor schoben die Gastgeber nur noch Dienst nach Pflicht und spielten den Stiefel im Schongang runter. Eine kuriose Szene ereignete sich dennoch im Waldstadion. Nachdem Alexander Schütze bei den Gästen verletzt ausschied, aber das Wechselkontingent schon erschöpft war, nahm sein Kollege auf der anderen Seite fairerweise seinen Spieler Stefan Mussijenko, der ebenfalls angeschlagen war, vom Feld. So schoss Pascal Heidenreich noch den Ehrentreffer und das Spiel endete mit jeweils zehn Feldspieler auf beiden Seiten, obwohl niemand einen Platzverweis kassierte.

Oranienburg unter Flutlicht, der LFC reist nach "Hütte"

Nächste Woche kehrt der Liga-Alltag wieder ein. Am 7. Spieltag der Brandenburgliga gastiert der Oranienburger FC Eintracht schon am Freitag (13. Oktober) beim FSV Bernau. Unter Flutlicht im Stadion Bernau-Rehberge wird die Partie um 19.30 Uhr angepfiffen. Einen Tag später (14. Oktober) reisen die Fußballer des Ludwigsfelder FC nach Eisenhüttenstadt. Beim Schlusslicht der Tabelle beginnt das Spiel um 14 Uhr. Gespielt wird auf der Waldsportanlage.

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