14. Juni 2018 / 17:08 Uhr

ARD-Dopingexperte Seppelt: In Russland hätte Ausreiseverbot gedroht

ARD-Dopingexperte Seppelt: In Russland hätte Ausreiseverbot gedroht

Redaktion Sportbuzzer
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Reiseverzicht
Aus Sicherheitsbedenken reist Hajo Seppelt nicht zur WM nach Russland. Foto: Maurizio Gambarini © dpa
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Der renommierte Journalist reist nicht zur WM. Vor allem, weil ihm das Bundeskriminalamt und weitere Behörden dringend davon abgeraten haben. Im schlimmsten Fall hätte ihm demnach die Kasernierung gedroht.

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Der ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt hat den Verzicht auf eine Reise zur Fußball-WM auch mit der Sorge begründet, in Russland womöglich festgehalten zu werden. Das Bundeskriminalamt und andere Bundesbehörden hätten ihm mitgeteilt, dass er im schlimmsten Fall kaserniert werden könnte oder dass es eine Ausreisesperre gegen ihn geben könnte, sagte Seppelt am Donnerstag in der ARD. Zuvor hatte der Sender mitgeteilt, dass Seppelt nicht nach Russland reisen werde.

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Seppelt hatte wesentlich zur Aufklärung des systematischen Sportbetrugs in Russland beigetragen. Dem Berliner Journalisten war im Mai das Visum für die WM verweigert worden. Diese Entscheidung war – auch auf internationalen Druck – von Russland wieder zurückgenommen worden. Seppelt sollte im Falle einer Einreise aber zu den laufenden russischen Ermittlungen gegen den Dopingkronzeugen Grigori Rodschenkow vernommen werden.

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Seppelt war von deutschen Behörden gewarnt worden

In diesem Zusammenhang war Seppelt von den deutschen Sicherheitsbehörden gewarnt worden, er könne in Russland unter Umständen festgehalten werden. „Ich habe zwar meine Zweifel, ob während der WM Herr Putin dieses Fass wirklich aufgemacht hätte, aber man muss diese Sicherheitswarnungen ernst nehmen“, sagte der Journalist.

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