02. März 2018 / 12:00 Uhr

Exklusiv: Das sagt Robben zur Transferpolitik von RB Leipzig und BVB

Exklusiv: Das sagt Robben zur Transferpolitik von RB Leipzig und BVB

Heiko Ostendorp
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Arjen Robben spielt seit 2009 beim FC Bayern. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus.
Arjen Robben spielt seit 2009 beim FC Bayern. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus. © Getty/Widmann
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Arjen Robben erklärt im Sportbuzzer Fantalk 3.0, welchen Herausforderungen sich RB Leipzig und Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt stellen müssen.

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Bayern-Star Arjen Robben über RB Leipzig

Bayern-Star Arjen Robben spricht im Sportbuzzer Fantalk 3.0 über die Personalpolitik der Bundesliga-Konkurrenten und sieht vor allem RB Leipzig in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Der Grund: Der Fluch des Erfolges.

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Arjen Robben über Keita: "Für RB ein großer Verlust"

"Es ist natü​rlich manchmal schwierig, Spieler zu halten. Ein Beispiel ist Keita, der den Verein verlassen wird. Das ist natürlich schon ein großer Verlust. Damit müssen sie auch umgehen können", sagt der 34-Jährige in einem eingespielten Video-Interview.

Mittelfeldspieler Keita, wechselt im kommenden Sommer für eine Ablösesumme in Höhe von bis zu 75 Millionen Euro zum FC Liverpool. Auch andere RB-Stars werden seit Monaten mit europäischen Spitzenvereinen in Verbindung gebracht. Allen voran der schwedische Nationalspieler Emil Forsberg.

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Für Robben liegt der Schlüssel für einen langfristigen und konstanten Erfolg der Leipziger darin, derartige Top-Spieler im Klub zu halten. "Am Ende ist es das Ziel, dass Spieler nicht wegwollen oder müssen - weil es nichts Besseres gibt", sagt der Bayern-Profi und nennt seinen eigenen Verein als Beispiel für die Rivalen: "Das ist vielleicht noch der Unterschied zu den Bayern."

Insgesamt sieht Robben die Leipziger, die erst seit der vergangenen Spielzeit in der Bundesliga spielen und gleich die Qualifikation für die Champions League schafften, auf einem guten Weg. Der Flügelspieler: "Sie machen eine sehr gute Arbeit und waren im letzten Jahr die große Überraschung. Um richtig stabil zu sein, muss man das nun über mehrere Jahre zeigen."

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Als wirklicher Bayern-Verfolger konnten sich die Sachsen in der laufenden Saison allerdings nicht etablieren. Derzeit beträgt der Rückstand der Leipziger auf den deutschen Rekordmeister bereits 22 Punkte. Dennoch ist zumindest der erneute Einzug in die Königsklasse weiterhin realistisch. Am Samstag müssen die sechstplatzieren Leipzigern gegen den Zweiten Borussia Dortmund ran.

Robben äußert sich im Sportbuzzer Fantalk 3.0 auch zur Personalpolitik des BVB, der über viele Jahre ärgster Rivale der Münchner war, zuletzt aber nicht mehr mit den Bayern Schritt halten konnte. Ein Grund für diese Entwicklung: Der BVB musste immer wieder Hochkaräter ziehen lassen. In Robert Lewandowski und Mats Hummels verloren die Dortmunder zwei Stars sogar direkt an die Bayern.

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"Spieler konnten bei Dortmund den nächsten Schritt machen"

Robben bewertet die Transferaktivitäten der Dortmunder dennoch positiv - auch wenn der BVB für ambitionierte Profis zuletzt eher eine Durchgangsstation war. Der Niederländer: "Sie haben immer wieder gute neue Spieler geholt und diese haben sich weiterentwickelt. Natürlich haben sie auch immer wieder Spieler verkauft. Aber auch das ist eigentlich ein Kompliment, weil die Spieler bei Dortmund den nächsten Schritt machen konnten."

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