14. Januar 2018 / 06:48 Uhr

Armin Veh: „Die Bundesliga hat den 1. FC Köln abgeschrieben“

Armin Veh: „Die Bundesliga hat den 1. FC Köln abgeschrieben“

Redaktion Sportbuzzer
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Armin Veh arbeitet seit Dezember als Geschäftsführer des 1. FC Köln.
Armin Veh arbeitet seit Dezember als Geschäftsführer des 1. FC Köln. © dpa
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Seit Dezember ist der frühere Trainer Armin Veh als Geschäftsführer der neue starke Mann beim kriselnden Abstiegskandidaten, der in der Rückrunde ein Wunder braucht, um in der Liga zu bleiben. Doch Köln braucht Euphorie, um das zu schaffen. Aber wie soll das gelingen? Am besten mit einem Sieg im Derby gegen Mönchengladbach.

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Gelingt dem 1. FC Köln in der Bundesliga doch noch der Klassenerhalt? Für Geschäftsführer Armin Veh wäre es ein „kleines Wunder“, wie er angesichts von elf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer im Interview mit der Bild am Sonntag einräumt. Allerdings: Auch die Konkurrenz konnte zum Auftakt der Rückrunde nicht gewinnen – die Chance also für die Kölner, im Derby gegen Mönchengladbach am Sonntag (15.30 Uhr, SPORTBUZZER-Ticker) ein fettes Ausrufezeichen zu setzen?

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„Aufgrund der Situation“ seien die ersten vier Rückrundenspiele gegen die Gladbacher, den direkten Konkurrenten HSV, Augsburg und Borussia Dortmund „entscheidend“, erklärte Veh, der seit Dezember 2017 Geschäftsführer der Kölner ist – nach zuvor 27 Jahren auf der Trainerbank bei diversen Klubs, darunter VfB Stuttgart (wo er deutscher Meister wurde), VfL Wolfsburg, Hamburger SV und Eintracht Frankfurt.

Köln holte bisher nur sechs Punkte

Veh behauptet, die Bundesliga-Rivalen hätten den 1. FC Köln, der in der Hinrunde nur sechs Punkte holte und sich nacheinander von den innig geliebten Führungskräften Jörg Schmadtke und Peter Stöger verabschieden musste, bereits abgeschrieben. „Man kann es am besten daran erkennen, dass alle Mannschaften da unten drin am 15. Spieltag gehofft haben, dass wir gegen Freiburg gewinnen, damit die bloß die Punkte nicht holen“, sagte der 56-Jährige, der Interimstrainer Stefan Ruthenbeck nach der Demission von Peter Stöger vorerst mit einem Vertrag bis Saisonende ausgestattet hat.

Der erfahrene Bundesliga-Veteran sieht Köln nicht als kurzfristiges Projekt. „Es geht nicht nur um dieses Wunder. Ich sehe es als langfristige Aufgabe, bei der ich etwas bewirken kann. Ich bin kein Fantast, der nach drei Punkten in 14 Spielen kommt und behauptet, wir halten jetzt die Klasse, nur weil ich da bin.“ Als Chef müsse er von Wahrscheinlichkeiten ausgehen, deshalb plane er auf jeden Fall zweigleisig. Der gebürtige Augsburger unterzeichnete in der Domstadt einen Vertrag bis 2020.

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