05. November 2018 / 20:37 Uhr

Arminia verhilft dem SVL zur Tabellenführung

Arminia verhilft dem SVL zur Tabellenführung

Peter Konrad
Vecheldes Keeper Sebastian Knigge ist hier eher am Ball – am Ende gewann die Arminia bei Lupo Martini mit 3:1 und stürzte damit die Wolfsburger von der Tabellenspitze.
Vecheldes Keeper Sebastian Knigge ist hier eher am Ball – am Ende gewann die Arminia bei Lupo Martini mit 3:1 und stürzte damit die Wolfsburger von der Tabellenspitze. © Roland Hermstein
Anzeige

Für eine Überraschung sorgten die A-Junioren-Fußballer aus Vechelde. Denn sie gewannen beim bisherigen Landesliga-Ersten Lupo Martini und verhalfen damit dem SV Lengede, der 6:1 siegte, zur Tabellenführung. Niederlagen hingegen gab es für die Bezirksligisten Woltorf, Schwicheldt und VfB Peine.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Für eine Überraschung sorgten die A-Junioren-Fußballer aus Vechelde. Denn sie gewannen beim bisherigen Landesliga-Spitzenreiter Lupo Martini mit 3:1 und verhalfen damit dem SV Lengede, der 6:1 siegte, zur Tabellenführung. Niederlagen hingegen gab es für die Bezirksligisten JSG Woltorf, JSG Schwicheldt/Rosenthal und VfB Peine.

Landesliga

Lupo Martini Wolfsburg – Arminia Vechelde 1:3 (0:2). „Der Sieg geht absolut in Ordnung“, bilanzierte Arminen-Coach Dennis Herrmann. Dabei seien die personellen Voraussetzungen alles andere als gut gewesen. Denn dem Trainer standen nur zehn Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. „Doch dieser kleiner Kader hat das überragend gemacht“, lobte Herrmann. Ein Grund für den Erfolg war die starke Defensive. „Sie hat nur sehr wenig zugelassen“, lobte er. Aber auch mit der Offensive war der Trainer zufrieden. „Die Jungs haben viel Gefahr ausgestrahlt und zahlreiche Angriffe mit hohem Tempo gefahren.“ Und zwei davon nutzten sie zur 2:0-Pausenführung.

Zwar kam Lupo nach Wiederbeginn auf 1:2 heran (63.), doch nur 180 Sekunden später stellte Marvin Steinert den alten Abstand wieder her. „Am Ende hätten wir sogar noch höher gewinnen können, da wir ein Chancenplus hatten“, berichtete Dennis Herrmann, der von seiner Elf sehr angetan war. „Das war eine großartige Leistung.“ Entsprechend sei auch die Laune gewesen. „Trotz des Staus, in den wir bei der Rückfahrt wegen des Spiels zwischen Wolfsburg und Dortmund hineingeraten sind, war die Stimmung bestens.“

Tore: 0:1 Kunz 827.), 0:2 Arvis (32.), 1:2 Sinanovic (63.), 1:3 Steinert (66.).

JSG Sparta Weende – SV Lengede 1:6 (1:4). Trotz des am Ende deutlichen Erfolges beim Schlusslicht war der Lengeder Coach nur bedingt zufrieden. „Denn wir haben wieder 15 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden“, sagte Jens Akkermann. Zu diesem Zeitpunkt lag seine Elf bereits mit 0:1 hinten. Zwar wandelte sein Team den Rückstand bis zur Pause in ein 4:1 um, „aber dennoch war es kein besonders gutes Spiel von uns“, konstatierte Akkermann.

Gleichwohl fuhr seine Elf ungefährdet die drei Punkte ein. Das habe vor allem an der Qualität des Gegners gelegen. „Weende war eine Klasse schlechter und bestand zur Hälfte aus B-Junioren“, erläuterte der SVL-Coach, der bereits jetzt schon dem kommenden Samstag entgegenfiebert. Denn da erwarten die Lengeder den Tabellenzweiten aus Wolfsburg. „Es ist ein echtes Endspiel um die Herbstmeisterschaft.“ Dass es ein solches gibt, „damit hatte ich nach der Niederlage vor gut einer Woche gegen Acosta nicht gerechnet. Wir können uns bei den Vecheldern bedanken, denn sie haben mit dem Sieg bei Lupo uns die Möglichkeit eröffnet, die Hinserie als Erster abzuschließen“, sagte Akkermann.

Tore: 1:0 Behrens (3.), 1:1 Führmann (11.), 1:2 Olbrich (28.), 1:3 Führmann (30.), 1:4 Vilonin (35.), 1:5 Führmann (79.), 1:6 Effner (90.).

Bezirksliga

JSG Woltorf – JSG Kickers Hillerse-Leiferde 2:3 (1:1). „Die Niederlage war ärgerlich, weil es die ganze Zeit ein Duell auf Augenhöhe war“, bilanzierte Woltorfs Trainer Robin Smolka. „Das Ergebnis hätte auch durchaus andersherum ausfallen können.“ Dass sein Team jedoch am Ende leer ausging, „lag an unserer mangelnden Chancenverwertung. Die Gäste waren effektiver – das war wie schon so oft in dieser Saison der entscheidende Unterschied“, erläuterte Smolka.

Tore: 1:0 Feer (10.), 1:1 Blumenberg (40.), 1:2 Ernst (53.), 2:2 Feer (56.), 2:3 Borgfeld (61.).

JSG Hehlingen – JSG Schwicheldt/Rosenthal 4:0 (2:0). „Das Ergebnis klingt schlimmer als es war“, resümierte JSG-Coach Timo Schrul. Denn sein Team habe gegen den Tabellenzweiten lange gut mitgehalten. Erst ein Doppelpack kurz vor der Pause ließ die Gäste ins Hintertreffen geraten.

Auch nach dem Seitenwechsel habe seine Mannschaft ordentlich dagegengehalten. „Die Jungs haben richtig gut verteidigt“, lobte Schrul. Dennoch erhöhte der Titelaspirant auf 4:0 – unzufrieden war der Schwicheldter Coach indes nicht. „Denn es war eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den Partien davor. Spielen wir so weiter, sind wir auch in der Lage, Gegner aus der unteren Tabellenregion zu besiegen.“

*Tore: *1:0, 2:0, 3:0, 4:0 (40., 41., 76., 85.).

JSG Helmstedt – VfB Peine 2:1 (1:0). „Wenn es um Big Points geht, kriegen wir es einfach nicht gebacken“, ärgerte sich VfB-Coach Hilmi Özyurt. Sein Team habe zwar das Geschehen beim bisherigen Vorletzten durchgehend bestimmt, „aber wir haben uns trotzdem nicht eine echte Chance herausgespielt“, sagte er.

Es sei alles sehr hektisch und ein großes Durcheinander gewesen. „Schön anzusehen war das nicht“, berichtete Özyurt, dessen Team trotz der Dominanz mit 0:2 in Rückstand geriet. In der 69. Minute verkürzte Mustafa Caner zwar, aber der Ausgleich gelang nicht mehr, „weil wir zu harmlos waren“, erklärte Özyurt. „Das ist eine Niederlage, die richtig weh tut.“

Tore: 1:0 Kwangkhwang (42.), 2:0 Ghali (64.), 2:1 Caner (69.).

Von Peter Konrad

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Peine
Sport aus aller Welt