12. Januar 2017 / 18:46 Uhr

Artur Sobiech mit Traumtor im Test gegen den FC Augsburg

Artur Sobiech mit Traumtor im Test gegen den FC Augsburg

Dirk Tietenberg
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Artur Sobiech jubelt über seinen Testspiel-Treffer gegen den FC Augsburg.
Artur Sobiech jubelt über seinen Testspiel-Treffer gegen den FC Augsburg. © Petrow
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Hannover 96 kommt im Testspiel gegen den Erstligisten FC Augsburg zu einem 1:1-Unentschieden. Artur Sobiech brachte die "Roten" in Führung. "Wir haben uns ordentlich verkauft", meinte 96-Trainer Daniel Stendel.

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Hannover 96 startete ordentlich ins Spieljahr 2017. 1:1 trennte sich 96 vom Bundesligisten FC Augsburg. Artur Sobiech erzielte ein Traumtor (58.) mit der Hacke, Raul Bobadilla glich aus (63.).

Nach der temporeichen ersten Hälfte in Algeciras am Fuße des Affenfelsen von Gibraltar stand es 0:0. 96 hatte dominiert. "Da war unglaublich hohes Tempo drin", lobte Trainer Daniel Stendel. Aber die Tore fielen nach dem Wechsel. Sobiech verlängerte mit der Hacke nach Pass von Uffe Bech, dem auffälligsten 96er der zweiten Halbzeit. Bobadilla schloss einen schönen Spielzug der Augsburger zum 1:1 ab.

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Von Beginn an ging es ordentlich zur Sache. Es wurde gezogen, gezerrt und gegrätscht, als ginge es um Punkte. Salif Sané wurde oft von Augsburgs Ji attackiert und musste wegen muskulärer Probleme zur Pause raus. Aber 96 ließ sich wenig gefallen und war leicht überlegen. Felix Klaus köpfte ans Lattenkreuz (18. Minute), das war die beste 96-Chance nach Flanke von Edgar Prib.

Florian Hübner langte bei Halil Altintop zu und sah Gelb. Beim anschließenden Freistoß war Raul Bobadilla wohl geblendet von den eigenen quietschgelben Trikots oder der Landschaft – jedenfalls traf er aus einem Meter das leere 96-Tor nicht (54.). Kurz darauf drehte Bech auf und bereitete Sobiechs Traumtor vor. „Gut für einen Stürmer. Das tut gut“, sagte Stendel. Zumal Sobiech nicht zur A-Elf gehört hatte, sondern erst nach der Pause kam. Der Treffer erinnerte an das Hackentor von Moa Adbellaoue im Test gegen Manchester United. Das waren noch erstklassige Zeiten.

Hier könnt ihr das Spiel nochmal komplett ansehen...

Den Plan für die nahe Zukunft, den Rückrundenstart, hat Stendel noch nicht zuende gedacht. Hinten rechts probierte er Iver Fossum aus, der dort in der Liga in Bielefeld schon gespielt hatte. Nach der Pause spielte Fossum stärker, als Sechser neben Oliver Sorg. Für Sorg ist das Mittelfeld „eine weitere Option“, sagte Stendel. Mit der Position hatte er keine Probleme, nur die jüngsten auf den Außenbahnen bekamen Schwierigkeiten gegen den Bundesligisten. Fynn Arkenberg sah – wie auch Florian Hübner – beim schön herausgespielten 1:1 nicht gut aus. Diesmal traf Bobadilla.

Der 18-jährige Lars Ritzka hatte auch gute Aktionen, ließ aber ebenfalls viel zu. Augsburg drängte aufs Siegtor, erzielte auch drei Treffer, aber bei allen standen die Schützen abseits – jede Entscheidung war korrekt. Die Probleme über die defensiven Außenpositionen hat im Estadio Nuevo auch 96-Aufsichtsrat Martin Andermatt verfolgt. Aber unterm Strich hatte Stendel recht, wenn er auch zur zweiten Halbzeit sagte: „Das war okay.“

96, erste Halbzeit. Tschauner – Fossum, Anton, Sané, Prib – Schmiedebach, Bakalorz – Maier, Klaus – Harnik, Füllkrug.

96, zweite Halbzeit: Tschauner – Arkenberg, Hübner, Anton, Ritzka – Sorg, Fossum – Bech, Karaman – Huth, Sobiech.

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