03. Dezember 2018 / 12:55 Uhr

Atasoy und Inter Türkspor Kiel gehen zufrieden in die Pause (mit Video vom Bordesholm-Spiel)

Atasoy und Inter Türkspor Kiel gehen zufrieden in die Pause (mit Video vom Bordesholm-Spiel)

Reinhard Gusner
Inters Benjamin Petrick (li.) setzt sich gegen die Bordesholmer Malte Lucht (li., verdeckt), Jonas Römpke (re.) und Alexander Meyerfeldt (4) durch.
Inters Benjamin Petrick (li.) setzt sich gegen die Bordesholmer Malte Lucht (li., verdeckt), Jonas Römpke (re.) und Alexander Meyerfeldt (4) durch. © Reinhard Gusner
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Oberliga: Glücklicher 2:1-Sieg in Bordesholm

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Die Fußball-Oberliga verabschiedete sich mit einem Schmalspur-Programm in die Winterpause. Gespielt wurde (fast) ausnahmslos nördlich des Nord-Ostsee-Kanals. Einzig in Bordesholm rollte ansonsten der Ball – doch mit wenig Erfolg für die Heimelf. Der TSV Bordesholm unterlag Inter Türkspor Kiel mit 1:2. Ordentlich unter die Räder kam indes Eutin 08 bei der 1:5-Schlappe beim TSB Flensburg.

TSV Bordesholm – Inter Türkspor Kiel 1:2

Nach Inters guter Anfangsphase entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein offener Schlagabtausch, bei dem die Bordesholmer Jasper Bandholt und Sebastian Klimmek gute Einschussmöglichkeiten ausließen. Die Heimelf verstärkte mit Beginn der zweiten Halbzeit den Druck, hatte dabei aber gleich zweimal Pech, dass Kevin Wendt den Ball für seinen bereits geschlagenen Keeper Justus Kaack von der eigenen Torlinie beförderte.

Torbuzzer SH: TSV Bordesholm - Inter Türkspor Kiel und VfB Lübeck - VfL Wolfsburg II

Beim direkten Konter zog Aladji Barrie einen harmlos erscheinenden Schuss ab, der unter dem Körper des Bordesholmer Keepers Patrick Dahmen zur Gästeführung (62.) durchrutschte. Nur zwei Minuten später knallte Inters Benjamin Petrick den Ball an die Torlatte. Dahmen machte sein Missgeschick beim 0:1 wieder wett, als er innerhalb einer Minute (83.) gegen Ramyar Ismail und Erdogan Cumur rettete. Dann aber war auch er machtlos, als Cumur zum Joker avancierte und zehn Minuten nach seiner Einwechselung das 2:0 (84.) erzielte. Driton Gashi vergab für die offensiv wieder aufdrehenden Kieler die endgültige Entscheidung.

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Denn nachdem Malte Lucht zu Beginn der sechsminütigen Nachspielzeit auf 1:2 (90.) verkürzt hatte, wurde es in den hektischen Schlussminuten eng. „Vor unserem 1:0 hätten wir in Rückstand geraten können. Beim 2:0 dachte ich, der Deckel sei drauf. Ich bin froh, dass wir nun beruhigt in die Winterpause gehen können“, bilanzierte Inters Coach „Ötschi“ Atasoy nach sieben Punkten in drei Spielen seit seiner Reaktivierung als Trainer. Sein Bordesholmer Kollege Björn Sörensen sah seinen Plan über den Haufen geworfen: „In der ersten Halbzeit haben wir es defensiv noch gut gemacht. Während Inter seine offensive Qualität zeigte, fehlte uns das Matchglück. Ärgerlich, dass wir nun mit einer Niederlage in die extrem lange Winterpause gehen müssen.“

TSB Flensburg – Eutin 08 5:1

Platsch! Eutin 08 erlitt schweren Schiffbruch in Flensburg. „Wir haben nie Zugriff auf sie bekommen“, sagte Lars Callsen nach seinem letzten Spiel als 08-Trainer. Ein Doppelschlag durch Lasse Sohrweide (19.) und Jan Ole Butzek (20.) sorgte für die frühe Weichenstellung zu Gunsten der Flensburger. Daran änderte auch das Anschlusstor von Rasmus Tobinski (25.) wenig. Immer wieder offenbarten die Eutiner Schwächen in Umschaltspiel.

Der TSB stieß in freien Räume und kam fast zwangsläufig zu weiteren Toren. Exemplarisch für den verkorksten 08-Nachmittag stand das 1:4, das TSB-Keeper Safwan Darwish mit einem langen Abwurf nach einer 08-Ecke einleitete. Über wenige Stationen landete der Ball bei Nicholas Holtze, der seelenruhig zum 4:1 (55.) einköpfen konnte. „Jede Ecke von uns wurde zu einer Einladung zum Kontern“, haderte Lars Callsen später mit dem Rückzugsverhalten seiner Elf.

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