10. August 2018 / 10:33 Uhr

Atlas Delmenhorst: Erstes Liga-Spiel nach dem Umbruch

Atlas Delmenhorst: Erstes Liga-Spiel nach dem Umbruch

Nico Nadig
Stürmer Marco Prießner wird gegen den FC Hagen/Uthlede auf Torejagd gehen.
Stürmer Marco Prießner wird gegen den FC Hagen/Uthlede auf Torejagd gehen. © INGO MOELLERS
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Oberligist startet beim FC Hagen/Uthlede in die Saison / Hahn: "Wollen den nächsten Schritt machen"

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Der SV Atlas Delmenhorst hat in der Sommerpause einen Umbruch im Kader vollzogen. Inwieweit sich dieser jetzt schon bezahlt macht, wird sich diesen Freitag zeigen: Beim Aufsteiger FC Hagen/Uthlede starten die Blau-Gelben in die neue Saison in der Fußball-Oberliga – Anpfiff der Begegnung ist um 19.30 Uhr. In der zweiten Saison in der höchsten Spielklasse Niedersachsens gilt es, den Eindruck aus der ersten zu bestätigen und sich weiter zu etablieren. „Als einziger Aufsteiger haben wir den Klassenerhalt geschafft, das zeigt, wie stark die Liga ist“, sagt Atlas-Coach Jürgen Hahn, „jetzt wollen wir aber den nächsten Schritt machen.“

Dass das Team mehr oder weniger neu formiert ist, betrachtet der Trainer dabei als Vor- und Nachteil zugleich. Denn sicherlich hat es mit den Neuzugängen von beispielsweise Leon Lingerski oder Karlis Plendiskis an Qualität hinzugewonnen, aber es muss sich eben auch erst mal wieder finden. „Wir müssen zuallererst ein Team werden. Bei den Tests hat man schon gemerkt, dass wir gut als solches zusammenarbeiten. Die Mannschaft hat sich von Rückständen erholt und ist zurückgekommen“, berichtet Hahn. Während der Vorbereitung habe er viel mit verschiedenen Spielformen gearbeitet, sodass die Akteure sich besser kennenlernen.

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Ein Schwerpunkt bei den Verstärkungen lag auf der Defensive, nachdem der SV Atlas in der Rückrunde der vergangenen Saison nicht mehr so stabil agiert und zu viele einfache Gegentore zugelassen hatte. „Wir hatten viele Verletzte, mussten improvisieren. Ansonsten haben wir das in den viereinhalb Jahren gut gemacht. Jetzt haben wir viel mehr Optionen und müssen eben nicht mehr improvisieren“, sagt Jürgen Hahn. Er sieht den SVA ebenfalls im spielerischen und taktischen Bereich auf einem guten Weg, wenngleich „es immer Steigerungspotenzial gibt.“ Ziel der Blau-Gelben ist es, möglichst variabel aufzulaufen. Defensiv stärker und variabler aufgestellt– wo soll die Reise des SVA in dieser Saison also hingehen? „Wir machen das nicht an Platzierungen fest. Die Liga ist ohnehin wieder stärker geworden“, antwortet Hahn.

Zu Letzterem trägt offensichtlich auch der Aufsteiger FC Hagen/Uthlede bei. Diesen ersten Gegner hat der Atlas-Coach selbstverständlich beobachten lassen. „Das ist ein sehr eingespieltes Team, außerdem ist es sehr motiviert“, berichtet Hahn. Er sieht weder einen Vor- noch Nachteil darin, dass es gleich zu Beginn gegen einen Aufsteiger geht. Auf der einen Seite wüsste seine Elf, was Oberliga bedeutet, auf der anderen Seite könnte der FC noch von der Aufstiegseuphorie getragen werden. „Wir waren auch in dieser Stimmung. Es ist kein Wunschkonzert, wir nehmen es, wie es kommt. Ich freue mich einfach, dass es wieder losgeht“, betont Hahn.

Der Kader wird in Hagen derselbe wie beim Sieg gegen den TuS BW Lohne in der ersten Runde des Niedersachsenpokals am vergangenen Sonntag sein. Patrick Degen, der nach einem Schlag in den Nacken ausgewechselt wurde, wird im Kader stehen. Hahn: „Allzu viel werde ich nicht verändern. Ein, zwei Positionen hängen letztlich von der Ausrichtung ab.“ Gegen den FC wird Atlas in dieser Saison übrigens dreimal spielen: Denn die Blau-Gelben empfangen im Viertelfinale des Niedersachsenpokals den Aufsteiger erneut.

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