DSC_2131_print_JohannBoger Co-Trainer und zugleich Torschützenkönig des ATSV: Johann Boger. © Tobias Dohr
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ATSV Scharmbeckstotel wird der Favoritenrolle gerecht

Größter Trumpf des Meisters in der Fußball-Kreisliga Osterholz ist der sehr ausgeglichene Kader

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Der Papierform trug der ATSV Scharmbeckstotel im Spieljahr 2016/17 in der Fußball-Kreisliga Osterholz auf dem Platz Rechnung. Die Elf von Trainer Rolf Bauer spielte als Titelfavorit Nummer eins souverän den Meisterschaftsgewinn ein. Der ATSV Scharmbeckstotel freut sich nun auf die Herausforderungen nach der Sommerpause in der Bezirksliga 3.

Die Gelb-Schwarzen werden im Hinblick auf die neue Saison leichte Veränderungen im Trainerstab vornehmen. Rolf Bauer sitzt als Headcoach weiter fest im Sattel. Johann Boger bleibt spielender Co-Trainer. Volker Scheper, zuletzt Torwart-Trainer, ist gleichfalls Co-Trainer. Markus Wrobel kommt als neuer Torwart-Trainer hinzu. Hendrik Wulff bleibt der Mannschaft als Betreuer erhalten.

Der ATSV Scharmbeckstotel hat in der Sommerpause einen dicken Fisch an Land gezogen. Dominic Ponty sucht als Neuzugang beim Bezirksliga-Aufsteiger eine neue Herausforderung. Der 22-jährige Offensivspieler erzielte in der Vorsaison 21 Punktspieltore für den SV Löhnhorst. „Dominic Ponty kann ein Spiel lesen und bringt viel Qualität ein. Er ist ein Wunschspieler von mir gewesen“, freut sich Trainer Rolf Bauer über die Verstärkung im Spielerkader.

Phillip Behrens verlässt auf der anderen Seite den ATSV Scharmbeckstotel, um beim SV Blau-Weiß Bornreihe II mit seinem Bruder Felix Behrens zu kicken. Florian Arkenau möchte kürzertreten. Lars Binnemann (Studium in Hildesheim) steht weiterhin nur sporadisch zur Verfügung. Mehr als 22 Spieler soll das ATSV-Aufgebot zur neuen Serie nicht umfassen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Scharmbeckstoteler in der dunklen Jahreszeit auf dem schmalen Flutlichtplatz trainieren müssen.

Der Titelgewinn in der Kreisliga Osterholz ist für den ATSV Scharmbeckstotel vor allem das Produkt einer großen Homogenität im Spielerkader gewesen. Die Gelb-Schwarzen konnten im Unterschied zu ihren meisten Gegnern Qualität von der Ersatzbank nachschieben. „Es war wirklich das Kollektiv“, hob denn auch Meistertrainer Rolf Bauer die Kompaktheit hervor. Der Titelträger hatte auch mit Verletzungen zu kämpfen. Armin Prasuhn ist Pechvogel Nummer eins (Fußblessur), dürfte nach einer Operation erst im Oktober wieder einsteigen. Remzi Kaymak plagte sich länger mit einer Wadenverletzung herum.

Der Trainer nutzte das Spieljahr 2016/17 auch, um Akteure auf anderen Positionen zu testen. Florian Arkenau rückte als Paradebeispiel dafür aus dem Mittelfeld auf die für ihn ungewohnte rechte Abwehrseite. „Das hat er richtig gut gemacht“, lobte Rolf Bauer. Mit Nelson Mawi nahm auch ein Flüchtling die Rolle als linker Verteidiger gut an. „Das hat er richtig klasse gemacht. Nelson hat sich bei uns voll integriert“, würdigte der ATSV-Trainer das Engagement des Spielers aus dem Südsudan. Der spielende Co-Trainer Johann Boger avancierte zum erfolgreichsten Torschützen beim Meister (19 Treffer).

Der ATSV Scharmbeckstotel beginnt mit seiner Saisonvorbereitung 2017/18 am Montag, 3. Juli. Die Gelb-Schwarzen werden neben Testspielen und einem Trainingslager auf der eigenen Sportanlage auch bei der Sportwoche der TuSG Ritterhude (22. bis 29. Juli) auflaufen. Zuvor werden die Spieler und Betreuer noch auf der Mannschaftsfahrt in Düsseldorf (16./17. Juni) auf den Titelgewinn und eine bärenstarke Saison in der Kreisliga Osterholz anstoßen.

Region/Bremen Kreis Osterholz Bezirk Lüneburg ATSV Scharmbeckstotel (Herren) Kreisliga Kreis Osterholz (Herren) Bezirksliga Bezirk Lüneburg 3 (Herren)

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