Aue zog in Karlsruhe am Samstag den Kürzeren. © dpa

Aue verliert niveauarmes Spiel beim KSC

Der Karlsruher SC nutze seine beiden klaren Torchancen.

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Aue. Der FC Erzgebirge Aue hat zum Abschluss der englischen Woche der 2. Fußball-Bundesliga verloren. Am Samstagnachmittag unterlagen die Sachsen dem zuvor sieglosen Karlsruher SC mit 0:2 (0:0). 10 919 Zuschauer sahen ein müdes und chancenarmes Spiel, das erst zum Ende hin etwas Fahrt aufnahm. Die einzigen beiden nennenswerten KSC-Torchancen nutzten Erwin Hoffer (76.) und Moritz Stoppelkamp (87.). Eigentlich hatten die Auer optisch überlegen gewirkt, allerdings ohne sich klare Torchancen zu erarbeiten. 

«Veilchen»-Coach Pavel Dotchev hatte seine Startelf auf vier Positionen umgebaut. Für die verletzten Martin Männel und Fabio Kaufmann kamen Robert Jendrusch und Fabian Kalig zu ihren Startelf-Debüts in der 2. Liga. Für Kalig war es das erste Zweitligaspiel überhaupt. Dazu rotierten Nicky Adler und Dimitrij Nazarov, der zuvor beim KSC spielte, in die Startelf. Die Auer hatten zunächst einige Möglichkeiten. Kalig (5.) versuchte es mit einem wuchtigen Distanzschuss und der Ex-Badener Pascal Köpke (10.) scheiterte freistehend am KSC-Schlussmann René Vollath. 

Danach verflachte die Partie aber merklich, weil beide Mannschaften im Spielaufbau zu ungenau und unkonzentriert agierten. Bis zur Halbzeit hatte die Partie kaum Zweitliga-Niveau. Köpkes Großchance blieb die einzige im gesamten ersten Durchgang. 

In der zweiten Halbzeit erwischte erneut Aue den besseren Start. Die Gäste konnten ihre leichten optischen Vorteile aber nicht in Zählbares ummünzen. Mario Kvesic (53.) prüfte Vollath per Freistoß. Ansonsten passierte eine ganze Weile gar nichts, da Aue mit dem Unentschieden zufrieden und der KSC mut- und ideenlos wirkte. 

In der 75. Minute spielte Moritz Stoppelkamp dann einen feinen Pass genau zwischen die beiden Auer Verteidiger Steve Breitkreuz und Sebastian Hertner. Hoffer blieb cool und verwandelte sicher, ließ Nachwuchsmann Jendrusch keine Chance. Dotchev wechselte in der Folge frische Offensiv-Kräfte ein, konnte das Spiel damit aber nicht mehr umbiegen. Im Gegenteil: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung entschied Stoppelkamp die Partie.

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