Spieler und Betreuer der SG Dynamo Dresden jubeln nach dem 1:0-Führungstreffer von Niklas Kreuzer. Spieler und Betreuer der SG Dynamo Dresden jubeln nach dem 1:0-Führungstreffer von Niklas Kreuzer. © dpa
Spieler und Betreuer der SG Dynamo Dresden jubeln nach dem 1:0-Führungstreffer von Niklas Kreuzer.

Auf dem Weg zu alter Auswärtsstärke: Dynamo Dresden gewinnt 2:0 in Heidenheim

Niklas Kreuzer und Peniel Mlapa sorgen mit ihren Treffern für den verdienten Auswärtserfolg der Schwarz-Gelben

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Dresden. Die SG Dynamo Dresden hat ihr Auswärtsspiel in der 2. Fußball-Bundesliga beim 1. FC Heidenheim durch zwei Traumtore verdient mit 2:0 gewonnen. Niklas Kreuzer per direktem Freistoß (26.) und Peniel Mlapa (53.) mit einem sehenswerten Distanz-Knaller trafen vor 12 100 Zuschauern in der Voith-Arena für die Schwarz-Gelben. Damit sind sie auf dem Weg zurück zu alter Auswärtsstärke, haben aus den letzten drei Partien auf fremdem Terrain starke sieben Punkte geholt.

DURCHKLICKEN: Die Bilder zum Spiel

Konrad im Kader

Trainer Uwe Neuhaus ließ im Mittelfeld diesmal Manuel Konrad und Kapitän Marco Hartmann ran. Konrad rückte damit nicht wieder ins zweite Glied, sondern wurde nach seinen drei Toren in Darmstadt (3:3) von vergangener Woche Sonntag mit dem nächsten Startelfeinsatz belohnt. Neben Hartmann spielte Niklas Hauptmann. Andreas „Lumpi“ Lambertz musste auf die Bank, Aias Aosman war gar nicht erst im Kader. Um ihn gibt es Wechselgerüchte aufgrund eines angeblichen Millionenangebots aus Katar. Aufgrund der Gesäßmuskelzerrung von Fabian Müller bildeten diesmal Paul Seguin (links) und Niklas Kreuzer (rechts) die Außenverteidigung.

Dynamo machte zunächst das Spiel und die Heimelf aus Ostwürttemberg versuchte, früh zu attackieren, lauerte aber auch mal weiter hinten auf Konter. Allerdings mangelte es auf beiden Seiten an Durchschlagskraft. Nach zehn Minuten wurden die Gastgeber erstmals gefährlich, als ein Kopfballaufsetzer von Kraus nach einem Eckball knapp über das Tor ging. Dovedans Distanzschuss flog knapp links am Kasten von SGD-Torwart Marvin Schwäbe vorbei. (19.). Auf der Gegenseite zischte Konrads Versuch (3.) übers Tor. Echte Torchancen blieben aber Mangelware.

Jetzt hier die Leistung der Dynamo-Elf bewerten!

Bis zu einem Foul von Griesbeck an Erich Berko mittig vorm Tor und nur knapp außerhalb des Strafraums. Niklas Kreuzer trat zum direkten Freistoß an – und machte ein Traumtor. Er schlenzte den Ball über die Mauer zum 1:0 (26.) ins rechte obere Eck. Von der Lattenunterkante prallte der Ball hinter die Torlinie – über den verdutzten Marc Schnatterer hinweg, der sich einen Moment zu spät von der Mauer hin zum Pfosten orientiert hatte. FCH-Torwart Vitus Eicher war bei dem exakt platzierten Schuss chancenlos. Es war das erste Mal, dass Dynamo Dresden in Heidenheim ein Tor gelang. Viermal hat Kreuzer in der zweiten Liga getroffen – immer auswärts.

DURCHKLICKEN: Dynamo in der Einzelkritik

Danach passierte nicht mehr viel in einem insgesamt ausgeglichenen ersten Durchgang. Zwar hatten die Gäste aus Dresden vor etwa 1200 mitgereisten SGD-Fans mehr Spielanteile, doch die Heidenheimer gewannen mehr Zweikämpfe. FCH-Trainer Frank Schmidt nahm in der Pause zwei Wechsel vor. Den besseren Start im zweiten Durchgang erwischten allerdings die Dynamos. Einen Schwäbe-Abstoß legte Haris Duljevic in der 53. Minute etwa 30 Meter vorm Tor auf Peniel Mlapa ab. Und der vom VfL Bochum verpflichtete Neuzugang packte den Hammer aus. Sein Gewaltschuss donnerte zum 2:0 ins Netz – wieder unhaltbar für Eicher.

Duljevic selbst hätte in der 69. Minute fast auf 3:0 erhöht, als er an der Strafraumgrenze nicht angegriffen wurde und Zeit hatte, sich den Ball auf den rechten Fuß zu legen. Sein Schlenzer flog haarscharf am rechten Dreiangel vorbei. Zu dem Zeitpunkt hatte Frank Schmidt sein Wechselkontingent durch die Hereinnahme von Widemann schon erschöpft. Uwe Neuhaus hingegen vertraute weiterhin seiner Startelf, die hinten nichts anbrennen ließ und vorn ab und zu Nadelstiche setzte.

Spielabbruch drohte

In der 79. Minute musste der umsichtige Schiedsrichter Florian Badstübner die Partie für fast vier Minuten unterbrechen und gar mit einem Spielabbruch drohen, da einige Heidenheimer Anhänger über den Zaun in den Innenraum geklettert waren und nur langsam wieder in ihren Block zurückkehrten. Bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten FCH-Fans Rauchbomben gezündet.

Dabei ist genau diese Phase des Spiels in den vergangenen Partien die schwächste der Dresdner gewesen. Von ihren jüngsten sieben Gegentoren kassierten sie sechs in den letzten zehn Minuten. Diesmal jedoch gab es fast keine Gefahr. Lucas Röser, der von Peniel Mlapa ins Spiel gekommen war, hatte in der 90. Minute eine Großchance, legte sich den Ball aber zu weit vor und schoss links neben das Tor. Danach passierte nichts mehr. Trainer Uwe Neuhaus nahm nur noch etwas Zeit von der Uhr, brachte in der Nachspielzeit Möschl für Berko und Lambertz für Hauptmann. Danach konnten die Dresdner, die in der zweiten Halbzeit klar das Spiel dominiert hatten, ihren verdienten Sieg bejubeln.

JETZT Durchklicken!

Region/Dresden SG Dynamo Dresden SG Dynamo Dresden (Herren) Fussball 2. Bundesliga 1.FC Heidenheim 1. FC Heidenheim 1846 (Herren) 1. FC Heidenheim 1846-SG Dynamo Dresden (01/10/2017 13:30)

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Mehr zum Thema

KOMMENTARE

Anzeige