14. September 2018 / 12:31 Uhr

Auf „Kartoffelacker“ des Petkuser SV die nächste Pokalrunde erreicht

Auf „Kartoffelacker“ des Petkuser SV die nächste Pokalrunde erreicht

Oliver Schwandt
Der Rasen in Petkus entsprach eher einem Kartoffelacker, als einem saftigen Grün, auf dem man Kicker möchte.
Der Rasen in Petkus entsprach eher einem "Kartoffelacker", als einem saftigen Grün, auf dem man Kicker möchte. © Stephan Rosenberg
Anzeige

Kreispokal Dahme/Fläming: SG Niederlehme kritisiert Zustand des Rasenplatzes beim Petkuser SV.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Am Samstag empfängt in der Landesklasse Ost die SG Niederlehme zum Derby um 15 Uhr den MTV Wünsdorf. „Nach dem Pokalspiel in Petkus bin ich erst einmal froh, dass ich für das für uns so wichtige Match keinen verletzten Spieler beklagen muss. So einen schlechten Platz, wie den in Petkus, habe ich in meiner 19-jährigen Trainerlaufbahn noch nicht gesehen“, sagte SGN-Trainer Stephan Rosenberg. Mit seiner Mannschaft schaffte er am vergangenen Sonntag beim 5:0-Erfolg zwar den Einzug in die dritte Pokalrunde, doch die Randumstände dazu waren eher grenzwertig.

„Als wir den Platz in Petkus, der eher einem Kartoffelacker ähnelte, das erste Mal gesehen hatten, glaubte ich an einen schlechten Scherz. Wir waren bereits darauf vorbereitet gewesen, dass der Rasen nicht sehr gut sein sollte. Doch das, was wir dann sahen, hatte nichts mehr mit einem Fußballplatz zu tun“, erzählte Rosenberg, „nur an wenigen Stellen war überhaupt noch so etwas wie Grün vorhanden, der Rest ähnelte eher einer unebenen Sandwüste. Ich habe das erste Mal erlebt, dass die Akteure auf dem Feld von einer Staubwolke begleitet wurden. Wir hatten überlegt, ob wir darauf überhaupt vernünftig Fußball spielen können.“ Die Leute vor Ort haben sich für den schlechten Platz bei der SG Niederlehme auch entschuldigt. „Ich ziehe den Hut vor den Spielern aus Petkus, die Woche für Woche auf diesem ,Acker’ spielen und trainieren müssen“, fügte Rosenberg hinzu.

PSV-Abteilungsleiter Karsten Wagner ist der Zustand der Sportanlage ebenfalls sehr peinlich. „Wir sind nicht froh, unseren Gästen so einen Untergrund anzubieten. Wir haben hier in Petkus keinen eigenen Brunnen, da der Grundwasserspiegel sich in etwa 110 Metern Tiefe befindet. Daher müssen wir jeden Kubikmeter Wasser, den wir dem Rasen zufügen, aus der eigenen Tasche bezahlen. Wir haben bei der Kommune Fördermittel für einen neuen Sportplatz beantragt, die fürs nächste Jahr auch genehmigt wurden. So lange müssen wir und unsere Gegner halt mit diesem Platz vorlieb nehmen“, so der Fußball-Abteilungsleiter des Petkuser SV.

In Bildern: SG Niederlehme verliert 0:1 beim Müllroser SV

Zur Galerie
Anzeige
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt