05. März 2018 / 13:39 Uhr

Auf- und Abstieg in der Kreisoberliga völlig offen

Auf- und Abstieg in der Kreisoberliga völlig offen

Reinhard Wulf
Jörg Broberg ist Trainer des VfL Blau-Weiß Neukloster.
Jörg Broberg ist Trainer des VfL Blau-Weiß Neukloster. © Andreas Kirsch
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Nach der Hinrunde führt der VfL Blau-Weiß Neukloster / Quintett folgt in Lauerstellung / Gostorfer SV noch ohne Punkt.

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Wismar. Während sich in der letzten Saison zur Winterpause noch ein spannender Dreikampf in Richtung Meisterschaft und Aufstieg abzeichnete, scheint sich in dieser Saison mit dem VfL Blau-Weiß Neukloster bereits frühzeitig ein heißer Meisterschaftsfavorit herauszukristallisieren. Zwar wurden die Schützlinge von Trainer Jörg Broberg vor Saisonbeginn von den meisten Trainern als Geheimfavorit gehandelt, doch dass die Kicker in der Hinrunde ohne Niederlage – zehn Siege und zwei Remis – so aufwarten konnten, das hätten die kühnsten Optimisten nicht erwartet. Der Klassenprimus konnte sich nach dem Abstieg aus der Landesklasse mit einigen vielversprechenden Talenten verstärken, hatte mit Patrick Wichmann den torgefährlichsten Angreifer der Liga in den eigenen Reihen und steuert die sofortige Rückkehr in die Landesklasse an. „Bis zur Meisterschaft ist es aber noch ein langer Weg“, so Trainer Jörg Broberg.

Eine starke Hinrunde spielten auch die fünf hartnäckigsten Verfolger Mecklenburger SV, Schiffahrt/Hafen Wismar, Poel, Brüsewitz sowie der FSV Testorf/Upahl, die derzeit nur vier Zähler voneinander getrennt liegen. Mit zwei noch anstehenden Nachholbegegnungen gegen Neukloster und Selmsdorf liegt vor allem der Poeler SV noch sehr aussichtsreich auf Rang vier der Tabelle und könnte sich vor dem Rückrundenstart wieder ins Gespräch um die beiden zu vergebenen Aufstiegsplätze bringen. Zumal Coach Uwe Paetow mit nur zehn Gegentoren die stärkste Abwehr der Liga aufzuweisen hat. Für eine Bereicherung der Liga sorgte vor allem Aufsteiger Brüsewitz, der derzeit auf Rang fünf logiert und in fremden Gefilden mit einer makellosen Bilanz aufwarten konnte. Keine große Rolle in diesem 14er-Feld spielten indes die beiden weiteren Absteiger aus Mallentin und Lübstorf. Während die Mallentiner das unterste gefährdete Tabellenbild anführen, läuten bei den Lübstorfern bereits kräftig die Abstiegsglocken.

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Sehr enttäuschend verlief auch die Hinrunde aus Sicht des SV Klütz. In der letzten Saison in der Endabrechnung noch auf Rang sechs anzufinden, legte das Team mit seinem neuen Trainer Nico Bieschke eine schwache Hinrunde hin und muss nun um den Klassenverbleib bangen. In der Winterpause zog der Vorstand wegen der fehlenden Harmonie zwischen Trainer und Mannschaft die Reißleine. Bieschke musste gehen und Sven Koch aus dem Nachwuchsbereich soll es nun richten und das Team vor dem Absturz bewahren.

Deutlich deftiger erwischte es die Gostorfer, die nach dem Aufstieg durch die Hintertür durchgereicht wurden. Ohne einen Punktgewinn aus der Hinrunde stellten die Rieckhoff-Schützlinge einen Negativrekord in der Geschichte der Fußball-Kreisoberliga auf. Bereits zum Saisonstart war das Team personell nicht gerade auf Rosen gebettet. Einige Langzeitverletzte und berufliche Verpflichtungen zwangen Gerd Rieckhoff stets mit einer umformierten Mannschaft ins Rennen zugehen. Vor allem in einigen Heimbegegnungen ließ das Team in der Schlussphase sehr fahrlässig mögliche Punktgewinne liegen.

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