1:1 endet das Derby in der Landesliga © Pförtner

Aufsteiger Hainberg entthront Tabellenführer

Fußball-Landesliga: 0:0 gegen Wolfenbüttel / Beim Derby teilen sich Landolfshausen und Grone die Punkte

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Göttingen. Der SCW ist nach dem 0:2 beim neuen Spitzenreiter Vahdet Braunschweig auf den letzten Platz in der Landesliga-Tabelle abgerutscht. Kein Tor, aber einen Punkt verbuchte Aufsteiger SC Hainberg, der damit den bisherigen Tabellenführer entthronte. Für Landolfshausen gab es im zweiten Derby binnen fünf Tagen das zweite Unentschieden.

TSV Landolfshausen – FC Grone 1:1 (0:1). Fünf Punkte hat der TSV aus den letzten drei Spielen geholt, zuletzt zwei Unentschieden in den Kreisderbys. Dieses Mal mussten die Gastgeber ohne ihr Trainerduo auskommen: Ingo Müller ist im Urlaub, Michael Kreter hatte familiäre Verpflichtungen in Lüneburg. Co-Trainer Jannik Meck übernahm das Kommando in einer ausgeglichenen Begegnung. „Insgesamt war es ein mäßiges Spiel.“ In diesem waren die Platzherren nach Wiederanpfiff die eindeutig offensiver ausgerichtete Mannschaft, die schließlich nach Vorarbeit von Jonas Nolte von der Grundlinie durch Henning Neuhaus zum Ausgleich kam: „Er musste nur noch einschieben.“  

Grones Trainer Jelle Brinkwerth sprach anschließend von einem gerechten Ergebnis in einem Spiel, in dem jede Mannschaft eine stärkere Halbzeit bot und jeweils vier gelbe Karten kassierte. Für Grone hätte es zur Pause auch 2:0 stehen können, denn bevor Richard Hehn das 1:0 schoss, hatte TSV-Keeper Marcel Rudolph schon eine Chance des FC vereitelt. „Es war ein Spiel mit einigen brenzligen Situationen. Nach der Halbzeit war Landolfshausen aber klar besser, war körperlich sehr präsent“, hatte Brinkwerth ein Lob für den Gegner. – Tore: 0:1 Hehn (15.), 1:1 Neuhaus (82.).

TSC Vahdet Braunschweig – SCW 2:0 (1:0). Mit dem Heimsieg haben die Braunschweiger auch die Tabellenführung übernommen. „Da wollten sie hin, das hat man eindeutig gemerkt“, berichtete Weendes Trainer Marc Zimmermann, der mit Cedric Bussmann und Ole Hinrichs zwei Spieler schmerzlich vermisste, die beim Derby am Mittwoch in Landolfshausen verletzt den Platz verlassen mussten. Er bezeichnete den 0:1-Rückstand seiner Mannschaft zur Pause als „schmeichelhaft“, die Gastgeber hatten noch viele weitere Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit hätten die SCWer auch ausgleichen können, doch Julian Kratzert, Florian Berg und Sascha Kuhlenkamp vergaben Konterchancen. Aber auch Vahdet hätte höher gewinnen können, die Gastgeber leisteten sich einen verschossenen Elfmeter und bei einer Eins-gegen-eins-Situation scheiterten sie an Weendes Keeper Julian Frischemeier. – Tore: 0:1 (24.), 0:2 (84.).

SC Hainberg – MTV Wolfenbüttel 0:0. Der Aufsteiger ist der Minimalist in der Liga. Drei Tore geschossen, drei Tore kassiert – in fünf Spielen. „Ich würde sagen, die Abwehr steht“, sagte SCH-Trainer Dennis Erkner, der die Punkteteilung gegen den bis dahin die Tabelle anführenden MTV  „absolut super“ fand. Nach dem 0:0 gegen FT Braunschweig war dieses torlose Remis nun schon die zweite Punkte bringende Nullnummer des Neulings. „Gegen solche Mannschaft musst du hinten erst mal die Null halten.“ Vor der Pause hat Erkner seine junge Mannschaft im Vorteil gesehen, danach dann den Gast: „Da war fast nur Wolfenbüttel am Ball. Die besten Leute auf dem Platz waren auf beiden Seiten die Torhüter.“ Das Ergebnis gibt diesem Satz recht.

Region/Göttingen-Eichsfeld Landesliga Bezirk Braunschweig (Herren)

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