09. Februar 2019 / 14:37 Uhr

3:3 gegen Freiburg: VfL Wolfsburg unterliegt beinah nach dreimaliger Führung

3:3 gegen Freiburg: VfL Wolfsburg unterliegt beinah nach dreimaliger Führung

Redaktion Sportbuzzer
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Wolfsburgs Kapitän Josuha Guilavogui (oben) wird von Freiburgs Florian Niederlechner weggeflext. 
Wolfsburgs Kapitän Josuha Guilavogui (oben) wird von Freiburgs Florian Niederlechner weggeflext.  © 2019 Getty Images
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Dreimal geführt, zum Schluss trotzdem fast das Spiel noch verloren: Der VfL Wolfsburg verpasst den sechsten Auswärtssieg in Serie beim SC Freiburg und hätte beinah noch den errungenen Punkt in der Nachspielzeit verloren. 

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Der VfL Wolfsburg hat im Kampf um einen Europa-League-Platz einen wichtigen Sieg verspielt. Eine dreimalige Führung reichte den Niedersachsen am Samstag beim 3:3 (1:1) beim SC Freiburg nicht zum erhofften Erfolg. Abwehrspieler Jerome Roussillon (11. Minute), Stürmer Wout Weghorst (63./Foulelfmeter) und Renato Steffen (74.) trafen zwar für die Wolfsburger. Doch Winter-Zugang Vincenzo Grifo (37.), Torjäger Nils Petersen (70.) und Luca Waldschmidt (88.) glichen jeweils für die Gastgeber aus.

In der Rückrunde bleiben die Wolfsburger damit bei einem Sieg in der Fußball-Bundesliga und verpassten den erhofften Erfolg als Reaktion auf das Aus im DFB-Pokal-Achtelfinale. In der Nachspielzeit hätte es sogar eine Niederlage werden können, doch ein Freiburger Treffer von Philipp Lienhart zählte nach Videobeweis nicht.

Bilder der Auswärtspartie des VfL Wolfsburg beim SC Freiburg

Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia (l) und sein Freiburger Pendant Christian Streich sind vor der Partie bester Laune. Zur Galerie
Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia (l) und sein Freiburger Pendant Christian Streich sind vor der Partie bester Laune. ©
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Guilavogui nach langer Verletzung in der Startelf

Am Tag nach dem 53. Geburtstag von Trainer Bruno Labbadia erwischten die Niedersachsen vor 23.600 Zuschauern mit der frühen Führung einen optimalen Start. Nach einer Hereingabe von Josip Brekalo in den Strafraum schob Roussillon ins linke untere Eck, Freiburgs wiedergenesener Kapitän Mike Frantz ging den Linksverteidiger dabei nicht entscheidend an.

Der Startelf-Einsatz von Brekalo machte sich damit früh bezahlt. Es war eine von drei Veränderungen, die Labbadia gegenüber dem 0:1 im Pokal-Achtelfinale in Leipzig vorgenommen hatte. William rückte zudem auf die rechte Abwehrseite. Zudem spielte der lange verletzte Kapitän Josuha Guilavogui bei seiner Rückkehr gleich von Beginn an.

Beide Mannschaften präsentierten sich einsatz- und lauffreudig und attackierten früh. Freiburg bemühte sich nach dem Rückstand um mehr Initiative in der Offensive. Den Wolfsburgern gelang es jedoch lange, die Angriffe vor dem Strafraum zu stoppen und gefährliche Chancen zu verhindern. Doch dann luchste Florian Niederlechner VfL-Verteidiger John Anthony Brooks den Ball ab. Grifo, der im Winter von Hoffenheim ausgeliehen worden war, vollstreckte zu seinem ersten Tor nach der Rückkehr ins Breisgau.

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Die Gäste hätten sich allerdings noch vor der Pause für ihren Einsatz mit dem zweiten Treffer belohnen können. Brekalo (41.) vergab eine gute Gelegenheit - und nach einem schnellen Angriff über Wout Weghorst kam Renato Steffen im Strafraum zu Fall.

Seine überzeugende Auswärtsbilanz wollte der Volkswagen-Club unbedingt ausbauen und begann die turbulente zweite Halbzeit mit viel Druck. Einen Kopfball von Steffen nach einer Stunde parierte Freiburgs Torhüter Alexander Schwolow ab. Kurz darauf verursachte SC-Defensivspieler Robin Koch einen Strafstoß an Weghorst - der Angreifer verwandelte selbst.

Nach einer Ecke von Grifo ließ Freiburgs Bundesliga-Rekordtorschütze Petersen die Gastgeber jubeln. Doch Weghorst leitete per Hacke sehenswert den dritten Treffer von Steffen ein. Doch die Freiburger von Trainer Christian Streich gaben sich nicht auf - und der eingewechselte Waldschmidt rettete den Badenern noch das Remis.

dpa

Der Liveticker zum Nachlesen: SC Freiburg - VfL Wolfsburg

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