06. Oktober 2018 / 13:30 Uhr

Später Rückschlag: Eintracht Braunschweig kann auch Lotte nicht bezwingen

Später Rückschlag: Eintracht Braunschweig kann auch Lotte nicht bezwingen

Redaktion Sportbuzzer
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Eintracht Braunschweig verspielte gegen die SF Lotte eine 2:0-Führung.
Eintracht Braunschweig verspielte gegen die SF Lotte eine 2:0-Führung. © imago/foto2press
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Eintracht Braunschweig sah gegen die Sportfreunde Lotte über 60 Minuten wie der souveräne Sieger aus, doch wie aus dem Nichts kamen die Westfalen zurück in die Partie. Bitter für die "Löwen": Philipp Hofmann hatte die Entscheidung in der Nachspielzeit auf dem Fuße liegen.

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Was für ein weiterer Rückschlag: In der Nachspielzeit kassierte Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig gegen die Sportfreunde Lotte nach 2:0-Halbzeitführung noch das 2:2. Die 15.392 Zuschauer sahen einen an sich guten Auftritt ihrer Mannschaft mit einem schockartigen Ende. Ein Trainerwechsel steht aber offenbar trotzdem nicht zur Diskussion.

Block 9 blieb zum Anfang aus Protest leer – stattdessen hing dort dieses Transparent: „Reißt euch den Arsch auf oder verpisst euch!“ Als die Ultras dann nach 15 Minuten in ihren Block kamen, hatten sie bereits das 1:0 ihrer Mannschaft verpasst.

Denn die war sehr engagiert in die Partie gestartet und hatte beim 1:0 etwas Glück, dass der 25-Meter-Schuss von Jonas Thorsen noch abgefälscht wurde. So landete er als Bogenlampe unhaltbar im Gäste-Tor (5.). Braunschweig blieb dran und hatte durch Onur Bulut Bulut (10.) und Mergim Fejzullahu (14.) weitere Möglichkeiten.

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Während Lotte in der gesamten ersten Hälfte keinen einzigen gefährlichen Torabschluss vorweisen hatte, legte die Eintracht nach. Philipp Hofmann traf per Handelfmeter mit etwas Glück zum 2:0 (23.). Diese Führung hatten sich die klar besseren Braunschweiger verdient. Diese waren bissig in den Zweikämpfen und spielten durchweg schnell nach vorn.

In der 57. Minute hätte Bulut auf 3:0 erhöhen können. Nach einem Traumpass von Fejzullahu traf er den Ball aber nicht richtig. Während von Lotte weiterhin nichts zu sehen war, versuchten die Braunschweiger vergeblich den Sack zumachen.

Lotte schockt Eintracht in der Nachspielzeit

Stattdessen kamen die Gäste aus dem Nichts zum Anschlusstreffer. Der gerade eingewechselte Sinan Karweina traf mit einem schönen Schlenzer ins Toreck – und es stand nur noch 2:1 (68.). Der ebenfalls neu gekommene Paterson Chato hatte kurz danach sogar das 2:2 auf dem Kopf (72.). Die Eintracht wackelte in dieser Phase.

Pedersen brachte Yari Otto und stellte auf 4-4-2 um. Das brachte zunächst wieder mehr Sicherheit. Hofmann hätte bei einem Konter in der Nachspielzeit dann alles klar machen müssen, schoss aber genau auf den Torwart. Auf der Gegenseite traf Matthias Rahn hingegen nach einem Freistoß per Kopf zum 2:2 und sorgte dafür, dass die Braunschweiger mit einer gefühlten Niederlage in die Länderspielpause gehen.

Präsident Sebastian Ebel ging nach der Partie in die Südkurve und sprach über das Mikro zu den Fans, wurde aber teilweise gnadenlos ausgepfiffen. Er sieht in Pedersen nach wie vor den Richtigen, um das Ruder herumzureißen. Der Däne selbst sagte: „Ich bin enttäuscht vom Ergebnis, aber stolz auf meine Jungs. Wir können sehr, sehr viel mitnehmen.“

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