25. August 2018 / 17:38 Uhr

Auftakt in „Hamburger Woche“ für VfB Lübeck bei Eintracht Norderstedt

Auftakt in „Hamburger Woche“ für VfB Lübeck bei Eintracht Norderstedt

Christoph Staffen
Läuft es für Dennis Hoins (r. gegen Norderstedts Jan-Philipp Rose) mit dem VfB Lübeck am Sonntag besser als zuletzt?
Läuft es für Dennis Hoins (r. gegen Norderstedts Jan-Philipp Rose) mit dem VfB Lübeck am Sonntag besser als zuletzt? © CHRISTIAN SCHAFFRATH/54°
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Fast genau 16 Jahre nach dem legendären 6:0 gegen St. Pauli können die Grün-Weißen wieder Geschichte schreiben.

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Am Donnerstag jährte es sich zum 16. Mal: Das 6:0 des Zweitliga-Aufsteigers VfB Lübeck vor 17 869 Zuschauern auf der ausverkauften Lohmühle gegen den „Weltpokalsiegerbesieger“ FC St. Pauli am 23. August 2002, mit dem die Grün-Weißen Geschichte geschrieben hatten. An den 8. April 2018 haben die Lübecker weniger gute Erinnerungen: 0:3 hatte man bei Eintracht Norderstedt verloren. Eine von drei Niederlagen bei einem Unentschieden (1:1 am 30. April 2016 durch einen Treffer von Marvin Thiel) bei insgesamt 1:9 Toren in Norderstedt. „Landerl raus“ riefen einige Fans beim jüngsten 0:3. „Daran kann ich mich gar nicht erinnern“, hat Trainer Rolf Landerl das düstere Kapitel verdrängt, schränkt aber ein: „Das war in der Phase mit den Nachholspielen und den ganzen Englischen Wochen. Komisch ist aber schon, dass die Heimmannschaften fast alle Duelle für sich entscheiden konnten.“ Am Sonntag um 14 Uhr tritt seine Elf in Norderstedt an.

Insgesamt ist die VfB-Bilanz gegen Norderstedt mit drei Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen absolut ausgeglichen, den letzten Erfolg im Edmund-Plambeck-Stadion feierte Grün-Weiß im letzten Jahrtausend – beim 1:0 im Jahr 1995. „Wir wissen, dass wir da zuletzt nur wenig Zählbares mitgenommen haben und wollen das nun endlich besser machen“, sagt Mittelfeldstratege Yannik Deichmann und erläutert: „Hinten steht die Null und vorn finden wir uns immer besser zusammen. Insofern können wir mit breiter Brust nach Norderstedt fahren. Allerdings ist klar, dass wir hundertprozentig fokussiert sein müssen. Ansonsten gewinnst du in der Regionalliga kein Spiel.“

„Norderstedt spielt ein sehr diszipliniertes 4-4-2-System, ich erwarte eine interessante Partie auf intensivem Level, zumal sie nach dem 1:4 bei Wolfsburg II vor ihren Fans etwas gutzumachen haben“, sagt Landerl. Dass der VfB nach dem 0:0 in Wolfsburg Favorit sei, glaubt Deichmann nicht: „Solche Quervergleiche hinken meist, vor allem zu Beginn der Saison. Nach zehn Spielen kann man sagen, wo man steht, insofern schauen wir nur auf uns.“

Scorerrangliste: VfB Lübeck (2018/2019). Strand: 12.11.2018

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Auch wenn Norderstedt für den VfB der Auftakt in die „Hamburger Woche“ ist (am Mittwoch um 18 Uhr kommt der FC St. Pauli II auf die Lohmühle, am kommenden Sonntag geht’s zum HSV II), zählt für Landerl zunächst nur die heutige Partie. Eine große Rotation wird es im neuen 3-5-2-Spielsystem nach dem jüngsten 2:0 gegen Lupo Martini Wolfsburg nicht geben, aber: „Einige Positionen sind heiß umkämpft, da entscheiden die letzten Trainingseindrücke, wer in der Startelf und im Kader stehen wird.“

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Auch Neuzugang Tommy Grupe – mit dem Ex-Rostocker als Abwehrchef gab es in vier Spielen nur einen Gegentreffer – weiß um die bescheidene Lübecker Bilanz in Norderstedt und sagt vor der „historischen Mission“: „Es ist an der Zeit, diese Serie reißen zu lassen. Wir wollen diesmal drei Punkte mitnehmen“, will Grupe dazu beitragen, dass auch nach 360 Minuten am Stück die Null steht.

VfB Lübeck: Die Regionalliga-Saison 2018/19 in der Galerie.

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