Antoine Griezmann und sein "Hotline Bling" nach dem Tor gegen Deutschland im Halbfinale. © imago/PanoramiC

Ausgezeichnet abgeschaut: Das steckt hinter Griezmanns grandiosem Torjubel-Tanz

Der französische Angreifer Antoine Griezmann feiert seine Treffer mit einem spziellen Tanz. Die Bewegungen hat er sich beim kanadischen Rapper Drake abgeschaut, der in einem im vergangenen Jahr veröffentlichten Video ganz ähnlich tanzt.

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Der etwas spezielle Torjubel gehört bei vielen Stürmern ja irgendwie zum Angreifer-Dasein. Jürgen Klinsmann zelebrierte Bauchklatscher, Luca Toni schraubte sich am Ohr herum – und Cristiano Ronaldo macht regelmäßig den röhrenden Hirsch.

Ronaldos großer Kontrahent im Endspiel der Fußball-Europameisterschaft hat hingegen einen gänzlich ungewöhnlichen Torjubel-Tanz in petto: Der Franzose Antoine Griezmann friert nach einem Treffer quasi ein – und vollführt dann einen ruckeligen Rambazamba, der irgendwo zwischen bescheidenem Breakdance und dem Star-Wars-Roboter C-3PO mit Schaltkreis-Problemen anzusiedeln ist. Zu sehen gab es die Einlage etwa nach seinem zweiten Tor im Halbfinale gegen Deutschland – und auch bei der Bude, mit der er seinen Verein Atletico Madrid gegen Bayern München ins Champions-League-Finale schoss.

Das Vorbild: Der "Hotline Bling"

Das Geheimnis hinter dem tollen Treiben: Griezmann ist großer Fan des kanadischen Rappers Drake. Und der veröffentlichte im vergangenen Jahr den Song "Hotline Bling". Im zugehörigen Video tanzt Drake ganz ähnlich: Daumen und Zeigefinger lässig telefonistisch abgespreizt, den Kopf entspannt im Beat bewegt.

Nun muss man sagen, dass das bei Drake alles irgendwie ein wenig geschmeidiger aussieht als bei Antoine Griezmann, der sich die Bewegungen zwar ausgezeichnet abgeschaut hat – aber dennoch ein wenig hölzern dabei wirkt. Nun ja, wichtiger ist für den Stürmer ja ohnehin zunächst mal, dass es überhaupt etwas zum Bejubeln gibt.

Hier das Original im Video (ab Minute 1:30):

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