14. Januar 2019 / 06:28 Uhr

Australian-Open: Julia Görges spricht über ihr frühes Aus

Australian-Open: Julia Görges spricht über ihr frühes Aus

Redaktion Sportbuzzer
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Julia Görges reagiert enttäuscht nach dem verlorenen Match.
Julia Görges reagiert enttäuscht nach dem verlorenen Match. © dpa
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Nach ihrem erneuten Turniersieg in Auckland sollten es für Julia Görges auch erfolgreiche Australian Open werden. Doch dann kam es für die zweitbeste deutsche Tennisspielerin beim Auftakt in Melbourne ganz anders. Rafael Nadal zog dagegen in die zweite Runde ein.

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Dem perfekten Start in das neue Tennis-Jahr ist für Julia Görges mit dem Erstrunden-Aus bei den Australian Open eine herbe Enttäuschung gefolgt. Die deutsche Nummer zwei war am Montag gegen die Amerikanerin Danielle Collins nur zwei Punkte vom Sieg entfernt und verlor dann noch 6:2, 6:7 (5:7), 4:6. Damit scheiterte die letztjährige Wimbledon-Halbfinalistin in Melbourne zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder in ihrer ersten Partie und dort erst zum zweiten Mal insgesamt schon in Runde eins. Mit der Titelverteidigung beim Turnier in Auckland hatte die Saison noch perfekt begonnen.

"Dass die Enttäuschung da ist, ist klar. Von den ersten zwei Sätzen her kann ich sagen, dass ich ein gutes Match gespielt habe, das ich leider aus der Hand gegeben habe", sagte Görges. "In Auckland habe ich es geschafft, diese Matches zu drehen und für mich zu entscheiden, und es gibt auch Momente, da passiert das halt nicht."

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Görges wehrte im ersten Durchgang nach zwei Doppelfehlern zwei Breakbälle zum 1:3 ab, danach hatte die Weltranglisten-13. das Geschehen gegen Collins erst einmal sicher im Griff. Gegen die immerhin auf Rang 35 der Welt geführte 25-Jährige schlug Görges nun besser auf und holte sich nach einer halben Stunde den Satz.

Görges musste in den Tiebreak

Collins blieb bei hochsommerlichen Bedingungen mit ihren druckvollen Grundschlägen jedoch gefährlich, nach einer kurzen Schwächephase lag Görges im zweiten Satz plötzlich 1:4 hinten. Die 30-Jährige, die schon dreimal im Achtelfinale der Australian Open stand, glich sofort wieder aus, verpasste es nach dem nächsten Break zum 6:5 aber, das Match mit eigenem Aufschlag zu entscheiden. Eine Vorhand, die zwei Matchbälle gebracht hätte, landete knapp im Aus. So musste Görges nach dem verlorenen Tiebreak in den dritten Satz. "An manchen Tagen fliegen sie rein, an manchen fliegen sie nicht rein", meinte sie.

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Die Fehlerquote stieg in der Mittagshitze nun immer weiter an, die Chancenverwertung blieb mangelhaft. Eine gute Woche nach dem vielversprechenden Turniersieg in Auckland verabschiedete sich die gesundheitlich leicht angeschlagene Görges in der Margaret-Court-Arena nach 2:24 Stunden bereits aus dem ersten Grand-Slam-Turnier der Saison. Collins erreichte dagegen erstmals die zweite Runde bei einem der vier wichtigsten Tennis-Turniere.

Als erster Favorit überstand der Spanier Rafael Nadal sein Auftaktmatch mit 6:4, 6:3, 7:5 gegen den Australier James Duckworth weitgehend problemlos. Ex-Siegerin Maria Scharapowa aus Russland erteilte der Britin Harriet Dart zuvor beim 6:0, 6:0 sogar die Tennis-Höchststrafe.

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<b>Hana Mandlíková</b> gewann 1987 bereits zum zweiten Mal nach 1980 die Australian Open. Die Tschechin siegte insgesamt bei 27 Einzelturnieren und stieg im April 1984 auf Platz 3 der Weltrangliste auf, ihr Karrierebestwert und eine beachtliche Leistung im Zeitalter von Chris Evert, Martina Navratilova und Steffi Graf (zusammen 58 Grand-Slam-Titel). Zur Galerie
Hana Mandlíková gewann 1987 bereits zum zweiten Mal nach 1980 die Australian Open. Die Tschechin siegte insgesamt bei 27 Einzelturnieren und stieg im April 1984 auf Platz 3 der Weltrangliste auf, ihr Karrierebestwert und eine beachtliche Leistung im Zeitalter von Chris Evert, Martina Navratilova und Steffi Graf (zusammen 58 Grand-Slam-Titel). ©
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