11. Dezember 2018 / 22:14 Uhr

Ausverkauft! VIP-Ansturm beim VfB Lübeck vor dem Holstein-Spiel

Ausverkauft! VIP-Ansturm beim VfB Lübeck vor dem Holstein-Spiel

Jürgen Rönnau
Jawoll!, werden sich Sven Theißen und der VfB Lübeck denken. Der VIP-Bereich auf der Lübecker Lohmühle ist im kommenden Heimspiel gegen Holstein Kiel II bereits zum dritten Mal in Folge ausverkauft!
"Jawoll!", werden sich Sven Theißen und der VfB Lübeck denken. Der VIP-Bereich auf der Lübecker Lohmühle ist im kommenden Heimspiel gegen Holstein Kiel II bereits zum dritten Mal in Folge ausverkauft! © hfr
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Top-Catering in der „Königsklasse der Amateure“ – das neue Marketing-Konzept an der Lohmühle geht auf: Alle Logen verkauft, Businessclub immer beliebter

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Gähnende Leere im VIP-Bereich, Tristesse am Tresen – diese Zeiten sind vorbei auf der Lohmühle. Es ist wieder angesagt, sich die Heimspiele der Grün-Weißen aus der „bel étage“ der Tribüne anzusehen, der VfB kann sich kaum retten vor Nachfragen nach Tickets im teuren und teuersten Segment. Schon jetzt ist der gesamte Tribünen-VIP-Bereich für das Heimspiel am Freitag gegen Holstein Kiel II (19.30 Uhr) ausverkauft – zum dritten Mal in Folge. „Es tut uns leid, nicht alle Wünsche erfüllen zu können“, sagt Vorstand Florian Möller. „Aber natürlich sind wir auch glücklich über die Entwicklung.“

"Viel gelernt" aus Zeiten der Insolvenz

Er selbst hat ganz andere, gar nicht so ferne Zeiten erlebt, als man mühsam aus der Finsternis der Insolvenz nach lichten Momenten suchte, Schmalhans im Restaurantbereich der Lohmühle Küchenmeister war, Möller persönlich noch kurz vor dem Anpfiff der Spiele auf Betteltour fuhr, um den letzten verbliebenen, treuen Tribünengästen Kartoffelsalat, Würstchen und Dosensuppen bieten zu können. Vergangen, aber nicht vergessen. Möller: „Wir haben ja auch viel gelernt in der Zeit.“

Erfolgreiches Duo: Sven Theißen und Florian Weinert ließen alte Zeiten vergessen und sind mit verantwortlich für einen nun beliebten Lübecker VIP-Bereich
Erfolgreiches Duo: Sven Theißen und Florian Weinert ließen alte Zeiten vergessen und sind mit verantwortlich für einen nun beliebten Lübecker VIP-Bereich © hfr
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Regionalliga in Lübeck als "Königsklasse des Amateurfußballs"

So hat man sich in Sachen Vermarktung neu aufgestellt, 2014 die Agentur FUH Sport ins Boot geholt, diese Kooperation nach ersten Erfolgen 2016 vertiefte. Zwei Männer spielen seitdem parmanent Marjketing-Doppelpässe. Sven Theißen, Ex-VfB-Profi, der die Fußballschuhe aber schon mit 27 Jahren an den Nagel hing, vom Rasen in die Geschäftsstelle wechselte und Florian Weinert, Diplom-Volkswirt, der schon beim VfL Wolfsburg und beim Karlsruher SC Erfahrung gesammelt hatte, machten sich zur ambitionierten Aufgabe, die Regionalliga in Lübeck als „Königsklasse des Amateurfußballs“ zu verkaufen. Mit allem Drumherum.

Florian Weinert: "Der Besuch des VIP-Bereiches ist zu einem Erlebnis geworden!"

Unterm Strich stand in kurzer Zeit eine „signifikante Steigerung des Vermarktungsertrages“, wie der Verein formuliert, ein Quantensprung in der VIP-Betreuung, vor allem im Catering durch die Firma Oldekop (Untertitel Fleisch.Hand.Werk) wurde allgemein registriert. Und das sprach und spricht sich herum. „Der Besuch des VIP-Bereiches ist zu einem Erlebnis geworden“, sagt Weinert nicht ohne Stolz. „Wir können mit erstklassigem Catering aufwarten und das grün-weiße Netzwerken wird durch die offene Atmosphäre sportlich zwanglos.“ Mehr als 70 Mitglieder hat inzwischen der Top-Sponsorenkreis „Club der Hanseaten“, eine sogenannte „b2b-Plattform, eine kleine Wirtschaftsmesse, auf der sich „Entscheider“ treffen. Ball und Börse – neue Zeiten auf der Lohmühle.

VIP-Tickets im Heimspiel gegen Holstein Kiel II zum dritten Mal in Folge ausverkauft

Die Folge: beim Derby gegen Holstein II am Freitag werden zum dritten Mal in Folge alle 450 VIP-Tickets für den Innenbereich der Haupttribüne ausverkauft sein – obwohl 90 Euro pro Ticket hingelegt werden müssen. Logen kosten pro Saison 10 000 Euro, Doppellogen, die neuerdings im Trend liegen, schlagen mit 25 000 Euro zu Buche. Die ursprünglich vorhandenen 22 VIP-Separées reichen längst nicht mehr aus, um die Nachfrage zu befriedigen. Der VfB wird darauf reagieren, Um- und Ausbauten im Restaurantbereich sind geplant. Theißen: „Wir haben da einige Ideen im Köcher.“

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Die "Local Player" des VfB Lübeck:

Ahmet Arslan: der 24-jährige Rückkehrer und Offensiv-Allrounder kam 2011 aus der U17 des TSV Siems in die U19 des VfB Lübeck. 2014 zog es ihn in zum Hamburger SV II, am 28.11.2015 feierte er seine Bundesliga-Premiere, als er in der 89. Minute gegen Werder Bremen eingewechselt worden war. Nach zwei Jahren beim VfL Osnabrück zog es Publikumsliebling Achim in diesem Sommer wieder zurück an die Lohmühle. Zur Galerie
Ahmet Arslan: der 24-jährige Rückkehrer und Offensiv-Allrounder kam 2011 aus der U17 des TSV Siems in die U19 des VfB Lübeck. 2014 zog es ihn in zum Hamburger SV II, am 28.11.2015 feierte er seine Bundesliga-Premiere, als er in der 89. Minute gegen Werder Bremen eingewechselt worden war. Nach zwei Jahren beim VfL Osnabrück zog es Publikumsliebling "Achim" in diesem Sommer wieder zurück an die Lohmühle. ©
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