Holstein Kiel 016 Alle Spieler geben fleißig Autogramme. © Pae
Holstein Kiel 016

Autogrammstunde der Aufstiegshelden

Lange Schlangen im Citti-Einkaufszentrum um die "Stars" hautnah zu sehen

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Niemand hatte eine konkrete Erinnerung, wann es zuletzt eine Schlange in dieser XXL-Länge im Citti-Einkaufszentrum gegeben hatte. Über das gesamte Erdgeschoss zog sich die Linie geduldiger Fans aus allen Altersgruppen, in ihren Händen zahlreiche Devotionalien, die mit etwas ganz Besonderem veredelt werden sollten: Autogrammen von Holstein-Spielern. Nach dem umjubelten Aufstieg in die Zweite Fußball-Bundesliga am Sonnabend und dem folgenden Spaßtrip nach Mallorca saßen sämtliche KSV-Helden samt Trainer- und Funktionsstab am Mittwoch ab 17 Uhr drei Stunden lang an Holstein-blauen Bierzelt-Garnituren. Ihre Mission: unterschreiben und (Selfie-)lächeln.

Holstein Kiel Autogrammstunde im Citti Park

Schon als die Profis in ihren Sieger-T-Shirts „Kiel Ahoi, Aufstieg 2017“ dem Team-Bus entstiegen (und nach drei Tagen „Malle“ erstaunlich frisch wirkten) und durch ein Cheerleader-Spalier hindurch die Eingangshalle betraten, brandete Jubel auf. Gerührt von diesem Empfang, ließen sie sich grinsend an den Tischen nieder. Ganz am Anfang – natürlich – Chefcoach Markus Anfang.Der Aufstiegs-Vater musste am häufigsten eine gymnastische Übung absolvieren: aufstehen, Kopf nach vorn, Selfie, setzen. Zur launigen Moderation von Holstein-Stadionsprecher York Lange und Live-Rock’n’Roll der „Coast Guards“ unterschrieben die Spieler Bälle, Wappen, Poster, Plakate, Trikots, T-Shirts und Haut, lächelten in Handys und klatschen ab. „Das ist ja anstrengender als Training“, flachste Mittelfeldmann Miguel Fernandes, während der jüngste anwesende Holstein-Anhänger Henry (zwei Jahre) den Auftrieb im Arm seiner Mutter staunend beobachtete.

Ab und an mussten sich die Störche auch mal kurz die Beine vertreten. Bei einem solchen „Freigang“ verriet Torhüter Kenneth Kronholm, wie’s denn so war auf Mallorca. „Der erste Tag: überragend. Der zweite Tag: überragend. Der dritte Tag: anstrengend.“ Und eigentlich sei er ganz froh, wieder in Kiel zu sein, damit er „die unglaubliche Euphorie in der Stadt nach unserem Erfolg aufsaugen“ könne. Regisseur Dominick Drexler, auf „dfb.de“ hinter dem Ex-Kieler Fabian Schnellhardt (MSV Duisburg) und Erik Thommy (Jahn Regensburg) zum drittbesten Spieler der Drittliga-Saison gewählt, betonte den großen Zusammenhalt Teams, der auch in der Reise des kompletten Kaders zum Ausdruck gekommen sei. Lediglich Dominic Peitz, frischgebackener Vater von Anni, war bei seiner Familie geblieben.

KSV-Torwart Kenneth Kronholm im Interview

Eine perfekte Vorbereitung auf das letzte Punktspiel am Sonnabend gegen Halle sei der Mallorca-Trip natürlich nicht gewesen, gab Kapitän Rafael Czichos zu. Doch nach zwölf Partien ohne Niederlage „wollen wir nicht ausgerechnet das letzte Spiel verlieren“. Kleine Motivationshilfe für den Titelkampf: Auch Mitaufsteiger MSV Duisburg feierte auf der Insel...

3. Liga Deutschland 3.Liga (Herren) Holstein Kiel (Herren) Region/Kiel

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