Im Elfmeterschießen hatte der TSV Bemerode (hier in einem früheren Spiel) gegen den VfL Westercelle das Nachsehen. Im Elfmeterschießen hatte der TSV Bemerode (hier in einem früheren Spiel) gegen den VfL Westercelle das Nachsehen. © Sven Just
Im Elfmeterschießen hatte der TSV Bemerode (hier in einem früheren Spiel) gegen den VfL Westercelle das Nachsehen.

Trotz Ziegenbein-Tor: TSV Bemerode verliert Avista-Cup-Finale gegen VfL Westercelle

Der Neuzugang trifft, aber im Elfmeterschießen verlieren die Bemeroder. Mit Fotos vom Spiel um Platz drei: TSV Dollbergen gegen SV Meinersen/Ahnsen/Päse.

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Als Philipp Boie den entscheidenden sechsten Elfmeter für seine Mannschaft verwandelte, war der Jubel groß beim ranghöchsten Team des Turniers um den Avista-Cup in Dollbergen: Der Landesligist VfL Westercelle konnte nach einem 5:4 (1:1/0:1)-Erfolg im Finale gegen den Bezirksligisten TSV Bemerode gleich bei seiner ersten Teilnahme die Trophäe in Empfang nehmen und seine Mannschaftskasse um die Siegprämie von 500 Euro aufstocken. Der unterlegene Finalist, der nach 2015 zum zweiten Mal im Endspiel gescheitert ist, musste sich mit 300 Euro trösten.

Seiner Favoritenrolle für den Cupgewinn wurde der Landesligaaufsteiger zunächst nicht gerecht, denn der TSV investierte mehr in dem taktisch geprägten Endspiel. Verdient ging das Team von Trainer Martin Becker durch Armin Ziegenbein in der 43. Minute mit 1:0 in Front. 

Nach der Pause setzte sich der VfL aber besser in Szene und erzielte durch Torjäger Marcel Sefczyk den Ausgleich (54.). Nach 90 Minuten blieb es aber beim 1:1, sodass das Elfmeterschießen entscheiden sollte. Und da hatte der Nachfolger von Cupverteidiger TSV Dollbergen mehr Zielwasser getrunken.

Kleines Finale beim Avista-Cup: TSV Dollbergen gegen TSV Meinersen

Im kleinen Finale setzte sich das Team des Organisators mit 3:2 gegen den SV Meinersen/Ahnsen/Päse durch und konnte noch 200 Euro in Empfang nehmen. Vor 150 Zuschauern geriet die Kreisliga-Elf von Trainer Karsten Stallmann in der 45. Minute durch Erik Joos mit 0:1 in Rückstand, kam dann aber hellwach aus der Pause: Innerhalb von vier Minuten drehten Michael Stöber (47.) und Kevin Herrmann (51.) die Partie. Seine Torjägerqualitäten bewies Björn Fröchling, der in der 57. Minute zum 3:1 für den TSV Dollbergen nachlegte. 

In der packenden Schlussphase gelang dem SV durch Manuel Dachwitz (81.) nur noch der Anschlusstreffer. „Nach zwei Turniersiegen haben wir den Cup aus den Händen gegeben und uns als guter Gastgeber erwiesen“, sagte Oliver Beinsen. Der Abteilungsleiter des TSV zog ein positives Resümee: „Das Rundum-Paket bei der dritten Auflage stimmte. Auf dem perfekten Rasen der tollen Anlage zeigten die Teams und die Schiedsrichter gute Leistungen. Und auch von der Gastronomie des neuen Vereinswirts waren die Zuschauer begeistert“, erklärte Beinsen.

Hannover 96 gewinnt Frauen-Turnier

Interessant war auch der der zweite Wettbewerb auf der Sportanlage an der Ackersbergstraße: Das Frauen-Turnier um den Avista-Cup, das der Landesligist Hannover 96 um den türkische Nationalspielerin Filiz Koc mit einem 6:0 im Finale gegen den DJK Sparta Langenhagen gewann – und den Wanderpokal nach drei Siegen in Serie in seinen Trophäenschrank stellen darf. Rang drei sicherte sich der VfB Peine, der im kleinen Finale den TSV Dollbergen mit 7:0 distanzierte.

Region/Hannover Bezirksliga Bezirk Hannover Staffel 2 (Herren) Landesliga Bezirk Lüneburg (Herren) TSV Bemerode (Herren) VfL Westercelle (Herren) TSV Dollbergen (Herren) SV Meinersen/A/P. (Herren)

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