31. Juli 2017 / 22:15 Uhr

Azadi trumpft auf: Im Pokal jetzt gegen Groß Grönau

Azadi trumpft auf: Im Pokal jetzt gegen Groß Grönau

Jürgen Rönnau
Nach dem Spiel kamen Spieler und Fans zum Feiern zusammen
Nach dem Spiel kamen Spieler und Fans zum Feiern zusammen © Ulf-Kersten Neelsen
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Bei bester Stimmung zeigten die "Azadis", was von ihnen im Ligabetrieb zu erwarten sein wird

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Der SV Azadi, jüngstes Mitglied im Lübecker Kreisfußballverband, hat der Konkurrenz nach einigen Testspielen jetzt erstmals gezeigt, was im Pflichtspielbetrieb von der Truppe zu erwarten ist. Gleich mit 7:1 feuerten die Azadis im Kreispokal den Kreisligisten Fortuna St. Jürgen aus dem Wettbewerb. Rund 80 Zuschauer feierten mit den Spielern den Sieg. "Die Stimmung war wirklich sehr gut", sagte Klubsprecher Azad Er dem LN-Sportbuzzer. Er selbst erzielte auch gleich mal die ersten beiden Tore. Den Rest besorgten Karwan Rashid (2), Faruk Dogan, Kordo Mohammad und Niwar Jasim, während Torwart Steven Moldenhauer ein Eigentor zum zwischenzeitlichen 2:1 beisteurte.

Bei den "Azadis" ließ sich sogar Präsident Firat Özden für eine halbe Stunde einwechseln - und ein echter Hochkaräter gab sein Debüt. Davis Klak hat sich dem neuen Verein, der vor allem für Integration stehen möchte, angeschlossen. Klak, mittlerweile 25 Jahre alt, startete mal von Travemünde und Siems aus einen hoffnungsvollen Karriereweg über Hansa Rostock. Dort spielte er in der B- und A-Jugendbundesliga, wurde sogar Deutscher Meister. Schließlich versuchte er es 2012/13 auch beim VfB Lübeck, kam aber nicht über drei Regionalligakurzeinsätze hinaus. Jetzt konzentriert sich Klak auf den beruflichen Werdegang, kickt zum Spaß. Er: "Wir freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat."

Azadi, das erst am 19. Februar seine Gründungsfeier zelebrierte, ist seitdem auf 100 Mitglieder angewachsen. Trotz der sportlichen Potenz (der Kader umfasst etliche Ex-Ober- und Verbandsligaspieler) aber gibt es keine Möglichkeit, dass der Verein nicht ganz unten beginnen muss, wo die Gegner vermutlich keine Freude am Vergleich haben werden. Er: "Ja, wir beginnen in der C-Klasse, das haben wir akzeptiert. Wir werden die Herausforderung ernsthaft und fair annehmen." So richtig geprüft in einem Pflichtspiel aber wird Azadi wohl erst wieder im Kreispokal. Im Achtelfinale am 13. September geht es im Heimspiel (Anlage des VfL Vorwerk) gegen Verbandsligist Eintracht Groß Grönau. Im Viertelfinale (4. OKtober) würde es zum Duell mit dem Sieger aus TSV Kücknitz/Rapid Lübeck gehen.

Nicht zu stoppen: Niwar Jasim setzt zum Schuss an. Zur Galerie
Nicht zu stoppen: Niwar Jasim setzt zum Schuss an. ©
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