SVB-Trainer André Hofhansel. SVB-Trainer André Hofhansel. © Marco Schwarz
SVB-Trainer André Hofhansel.

Barths Trainer Hofhansel vermisst Qualität im Abschluss

Nach der 0:2-Niederlage gegen den FC Förderkader René Schneider II werden die Abstiegssorgen bei den Barthern noch größer.

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Barth. Lange haben die Landesklasse-Fußballer des SV Barth am Osterwochenende auf einen Punktgewinn gegen den favorisierten FC Förderkader René Schneider II gehofft. Doch am Ende setzten sich die Rostocker mit 2:0 (1:0) durch. Die Abstiegsnot wird immer größer beim SV Barth, der das dritte Jahr in der Landesklasse spielt. Die OZ sprach mit Trainer André Hofhansel über die Platzierung, die kommenden Spiele und die Aussichten seiner Mannschaft auf den Klassenerhalt.

Trotz eines couragierten Auftritts gab es am Ende nichts Zählbares für den SV Barth gegen den Förderkader II. Woran hapert es?
André Hofhansel: Ganz klar an der Chancenverwertung. Der Förderkader war keineswegs eine Übermannschaft, hat nicht so stark gespielt, wie wir es erwartet hatten. Dadurch haben sich für uns Torchancen ergeben. Doch wie schon so oft in den letzten Wochen machen wir einfach das Tor nicht. Der Förderkader hat drei Chancen und trifft zwei Mal. Das macht den Unterschied aus.

Welche Gründe gibt es dafür?
Hofhansel: Man muss sich eingestehen, dass die Qualität für diese Liga offenbar nicht ausreicht. Vielleicht ist die Landesklasse IV eine Nummer zu groß für uns. Spielerisch machen wir bis zum Strafraum unsere Sache auch gegen stärkere Gegner teilweise richtig gut. Bisher hat uns auch keine Mannschaft an die Wand gespielt. Doch letztlich treffen wir viel zu selten das Tor. Uns fehlt dabei auch das Quäntchen Glück.

Wie wollen Sie das Problem lösen?
Hofhansel: Wir können nur weiter daran arbeiten, uns zu verbessern. Außerdem sprechen wir viel miteinander. Die Stimmung ist trotz der aktuellen Situation optimistisch.

Obwohl Sie sechs Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz haben?
Hofhansel: Ja. Bisher nehmen sich unsere Kontrahenten alle gegenseitig die Punkte weg. Das kommt uns zugute. Mit einem oder zwei Siegen ist man schnell an den Nichtsabstiegsplätzen dran. Zudem haben wir eben auch gute Möglichkeiten, die müssen wir halt konsequenter nutzen. Wir brauchen jetzt wieder einen Sieg, um Selbstvertrauen tanken zu können. Die Spieler glauben an sich. Dennoch werden es auch immer weniger Spiele.

Es ist die dritte Saison in der Landesklasse, der Abstieg in die Kreisoberliga droht. Wie dramatisch wäre das für Sie?
Hofhansel: Keiner bei uns im Klub will absteigen, das ist klar. Aber sollte es tatsächlich so kommen, haben wir einen Plan B in der Tasche. Dazu kommt natürlich, dass wir uns im Breitensport bewegen. Die Welt wird demnach nicht untergehen. Aber es wäre sehr schade für die Mannschaft und den Verein.

Am Sonnabend steht das Abstiegsduell gegen den Vorletzten, LSG Elmenhorst, an. Ein Sieg ist Pflicht, oder?
Hofhansel: Damit wir unsere Chancen auf den Klassenerhalt wahren, auf jeden Fall. Aber es wird kein einfaches Spiel. Gegen stärkere Mannschaften ist es vielleicht etwas leichter, weil die uns mehr Räume geben. Dennoch brauchen wir die Punkte natürlich dringend.

Interview: Rene Warning

SV Barth (Herren) SV Barth Landesklasse Mecklenburg-Vorpommern IV Herren Region/Mecklenburg Vorpommern Kreis Nordvorpommern-Rügen

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