06. September 2018 / 15:19 Uhr

Baustart für neuen Kunstrasenplatz bei der SG Einheit Dresden-Mitte

Baustart für neuen Kunstrasenplatz bei der SG Einheit Dresden-Mitte

Jochen Leimert
Projektleiter Michael Kroll, Sportbürgermeister Peter Lames, Einheit-Mitte-Finanzwart Ralf Knauthe und der Einheit-Mitte-Veteran Günter Wagner (v. l. n. r.) zeigen einen Plan des Geländes an der Eibenstocker Straße.
Projektleiter Michael Kroll, Sportbürgermeister Peter Lames, Einheit-Mitte-Finanzwart Ralf Knauthe und der Einheit-Mitte-Veteran Günter Wagner (v. l. n. r.) zeigen einen Plan des Geländes an der Eibenstocker Straße. © Jochen Leimert
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Das neue Spielfeld der SG Einheit Dresden-Mitte kostet 900.000 Euro.

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Dresden. Bei der SG Einheit Dresden-Mitte herrschte am Donnerstag eitel Sonnenschein. Nicht nur der Himmelskörper strahlte, sondern auch Ralf Knauthe, der Finanzwart der Abteilung Fußball. Er durfte miterleben, wie Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) den ersten Baggeraushub für den Bau des neuen Kunstrasenplatzes vornahm. Was die Mitte-Kicker schon seit vielen Jahren herbeisehnten – jetzt wird es endlich Wirklichkeit: Sie bekommen bis Ende November ein zeitgemäßes Spielfeld, das den alten Tennenplatz ablöst. 900.000 Euro lässt sich das die Stadt, der das Gelände an der Eibenstocker Straße gehört, kosten. Zum Vorhaben zählen auch ein Pflasterumgang, neue Tore, ein neuer Ballfang und eine neue Flutlichtanlage.

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Für Knauthe ist der neue Kunstrasenplatz ein Stück Zukunftssicherung für den Verein: „Wir wollen damit nicht nur erreichen, dass wir unsere Mitglieder halten, sondern wir wollen auch neue gewinnen. Das geht nur mit einem guten Platz.“ Seit 1919 besteht die Anlage, seit 1921 läuft der Spielbetrieb auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube, die früher auch als Schutthalde genutzt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zwar verschiedene dünne Erdschichten aufgebracht und eingeebnet, doch der Platz blieb bis heute eine harte „Schleifscheibe“. Die 1973 errichteten und kürzlich abgetragenen alten Flutlichtmasten waren auch nur ein Notbehelf. „Das waren ausrangierte Masten von der Straßenbahn“, erinnert sich Günter Wagner, von 1955 bis 1966 Spieler bei Einheit, später Schiedsrichter und Mannschaftsleiter. Der 84-Jährige kann es kaum glauben, dass sein Verein jetzt endlich bessere Bedingungen bekommt: „Als uns Herr Lames vor einem Jahr eröffnet hat, dass wir dran sind, habe ich gesagt: Ich würde mich freuen, wenn ich die Fertigstellung noch erleben könnte. Jetzt ist es nicht mehr lange hin.“

Das neue, 90 x 60 Meter große Spielfeld soll am 30. November seiner Bestimmung übergeben werden. Dann können die 200 Mitglieder der Abteilung Fußball, die jetzt übergangsweise auf den Plätzen an der Bärensteiner und der Pirnaer Landstraße schwitzen, auch bei schlechtem Wetter trainieren und ihre Punktspiele bestreiten. Die Verletzungsgefahr ist dann auch nicht mehr so hoch, dank des weichen Belags werden die Spieler seltener mit blutigen Knien nach Hause gehen. Laut Peter Lames sollen die Hartplätze in Dresden möglichst bald ganz der Vergangenheit angehören: „Wir müssen dahin kommen, dass wir gar keine Tennenplätze mehr im Spielbetrieb haben, sondern für alle Vereine entweder Kunstrasen- oder Rasenplätze zur Verfügung stellen können.“ Der SPD-Politiker kündigte an, dass die Stadt jedes Jahr ein bis zwei Hartplätze umwandeln werde: „Dafür stellen wir die Mittel bereit.“

Bei den Fußballern von Einheit Mitte kommt nach der Platzerneuerung auch noch ein anderes Bauvorhaben dran. Das Funktionsgebäude wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. 1,4 Millionen Euro werden dann noch einmal investiert.

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