ralf becker Vieles deutet darauf hin, dass Ralf Becker auch in der kommenden Saison Störche-Siege in seiner Funktion als KSV-Sportchef bejubeln wird. © Paesler
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Becker bleibt Holstein treu – oder?

Aufsichtsrat des Fußball-Zweitliga-Aufsteigers geht von Vertragserfüllung seines Geschäftsführers Sport aus

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Bleibt er – oder bleibt er nicht? Immer heftiger brodelt die Gerüchteküche rund um Ralf Becker, Geschäftsführer Sport des Fußball-Zweitligaaufsteigers Holstein Kiel. Während die Hamburger Medien mit hoher Intensität spekulieren, der 46-Jährige wechsle nach Ablauf dieser Saison zum künftigen Liga-Konkurrenten FC St. Pauli, erklärte Stefan Tholund, Vorsitzender der Störche-Aufsichtsrates, auf Anfrage: „An dieser Geschichte ist – Stand jetzt – nichts dran.“

Der Kieler Rechtsanwalt und Notar verwies unter anderem auf die Mitgliederversammlung am Dienstagabend. Dort habe sich Becker klar zur KSV Holstein bekannt. Bis Februar, so Tholund weiter, habe zwischen dem Klub und Becker eine beidseitige Kündigungsklausel gegolten. „Das hatten wir mit ihm aus den Erfahrungen mit Uwe Stöver so vereinbart. Diese Zeitspanne war als eine Art Schnupperkurs für beide Parteien gedacht“, sagte Tholund. Ex-Holstein-Sportchef Stöver war überraschend aus privaten Gründen im Mai 2016 nach nur sechs Monaten trotz bestehenden Vertrages bei den Störchen zum 1.FC Kaiserslautern gewechselt. Beckers Kontrakt ist bis 2019 jetzt ohne Ausstiegsklauseln, so Tholund, terminiert.

Becker, der in der Saison 1995/96 für den FC St. Pauli immerhin 15 seiner ingesamt 38 Bundesligapartien absolvierte, hatte die öffentlichen Diskussionen in einem Interview mit dieser Zeitung befeuert: „Zu derartigen Spekulationen äußere ich mich grundsätzlich nicht.“ Ein Satz, der nicht eben nach bedingungslosem Treueschwur klang. Prompt reagierte die „Bild-Zeitung“ und erinnerte an die regen Kontakte zwischen Becker und St. Paulis Noch-Sportchef Andreas Rettig im vergangenen Winter. Damals hatte der Schwabe in Kieler Diensten Rettig, der sich in der kommenden Serie wieder auf seine ursprünglich angedachte Position des Geschäftsführers konzentrieren will, häiufiger wegen des Leih-Geschäftes mit Stürmer Marvin Ducksch getroffen.

Laut Fachblatt „Kicker“ wollen Vereinspräsident Oke Göttlich und sein „Vize“ Joachim Pawlik einen erfahrenen Mann für die Position des Sportdirektors von außen holen, was eine Beförderung des 63-jährigen Kult-Trainers Ewald Lienen, der die Kiez-Kicker in der Rückrunde von Platz 18 auf Rang neun führte, auf diesen Posten ausschließen würde.

Ein Kandidat könnte nach Informationen des NDR Martin Bader sein, der Anfang März als Geschäftsführer Sport beim Erstliga-Kandidaten Hannover 96 beurlaubt wurde.. Der Sport-Ökonom stand zuvor bereits bei Hertha BSC und dem 1. FC Nürnberg, mit dem er 2007 den DFB-Pokalsieg feierte, unter Vertrag. Gegenüber der „Bild“ erklärte der 49-Jährige allerdings: „Da ist überhaupt nichts dran. Es gab nullkommanull Kontakt

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