Störche im Anflug: Medienberichten zufolge soll Holstein Kiel bei 96 angefragt haben, Heimspiele in der HDI-Arena auszutragen. Störche im Anflug: Medienberichten zufolge soll Holstein Kiel bei 96 angefragt haben, Heimspiele in der HDI-Arena auszutragen. © Katrin Kutter
Störche im Anflug: Medienberichten zufolge soll Holstein Kiel bei 96 angefragt haben, Heimspiele in der HDI-Arena auszutragen.

Bei Aufstieg in die Bundesliga: Spielt Holstein Kiel künftig in der HDI-Arena?

Weil Holstein Kiel bei einem möglichen Bundesliga-Aufstieg die Heimspiele nicht im Holstein-Stadion austragen darf, sind die Störche auf der Suche nach Alternativen. Nun sollen die Kieler bei Hannover 96 angefragt haben.

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Bei einem Aufstieg ins Fußball-Oberhaus dürfen die Störche ihre Heimspiele nicht im heimischen Holstein-Stadion austragen. Das entschied die DFL am vergangenen Dienstag. Die deutsche Fußballiga erteilte den Kielern keine Ausnahmegenehmigung. Nun sucht die KSV nach Lösungen.

Informationen der Bild-Zeitungen zufolge habe der Zweitligist, der in der Relegation gegen Wolfsburg um den Aufstieg in die Bundesliga spielt, offiziell bei Hannover 96 angefragt, ihre Heimspiele in der HDI-Arena auszutragen.

"Wir werden das zunächst intern diskutieren"

Gibt es in der kommenden Saison also jede Woche Bundesliga-Fußball in Hannover? "Wir werden das zunächst intern diskutieren. Es gibt noch keine Entscheidung", äußerte sich Arena-Chef Thorsten Meier gegenüber der "Bild".

Das Holstein-Stadion, so die Begründung der DFL, sei mit einem Fassungsvermögen von rund 11.000 Zuschauern zu klein für die 1. Bundesliga. Gefordert sind dort Plätze für 15.000 Zuschauern, 8000 davon müssen Sitzplätze sein.

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HSV erteilte Kiel Absage

Neben 96 sollen die Kieler auch beim Hamburger SV, dem FC St. Pauli und bei Werder Bremen angefragt haben. Der HSV untersagte dem Erstliga-Anwärter bereits, in der Bundesliga das Volksparkstadion zu nutzen. "Aufgrund der Besonderheit, dass wir den identischen Trakt für Training und Spielbetrieb nutzen, wäre kein adäquater Trainingsbetrieb bei Kieler Heimspielen für unsere Profis sichergestellt", sagte HSV-Vorstand Frank Wettstein.

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