Holstein Kiel 001 Dominic Peitz zeigt auch an der Kamera seine Qualitäten beim Fotoshooting für die 2.Liga. © Paesler
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Bei Holstein Kiel wird scharf geschossen

Störche planen keine weiteren Transfers und vertrauen dem vorhandenen Kader

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High Noon am Dienstag in Projensdorf, beim Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel wurde zur Mittagszeit scharf geschossen. Dies allerdings nur im übertragenen Sinne, denn die Aufstiegshelden Kingsley Schindler, Marvin Ducksch, Rafael Czichos, Patrick Herrmann, Tim Siedschlag und Dominic Peitz übten sich als Models für Marketing-Fotos und -Videos.

Jubelposen für die Kamera, knackige Torabschlüsse, Seitfallzieher, Kopfbälle und jede Menge Spaß – der Flachs blühte auch bei KSV-Torjäger Schindler. Der pfeilschnelle Störche-Flügel hatte beim Vormittagstraining nach seiner Schmerzen verursachenden Muskelreizung in der Hüfte erstmals seit neun Tagen wieder mit dem Ball gearbeitet. „Es ist viel besser als noch vor einer Woche. Ob es schon am Sonnabend im Test gegen Lotte zum Einsatz reicht, muss ich aber noch abwarten und mit unserer medizinischen Abteilung besprechen“, so Schindler, der heute seinen 24. Geburtstag feiert.

Seinem 30-jährigen Abwehrkollegen Dominik Schmidt hatte derweil ein Trainingszweikampf mit Neuzugang David Kinsombi eine Zwangspause beschert. „Eine Kapselverletzung am Sprunggelenk. Die Bänder sind nicht in Mitleidenschaft gezogen“, lautete die offizielle Diagnose von Ralf Becker. „Nichts Ernstes. So etwas passiert halt in der Vorbereitung. Außerdem ist Dominik hart im Nehmen“, ergänzte der Geschäftsführer Sport der Störche.

Mit Zufriedenheit nahm Becker dagegen wie die Kiebitze am Seitenrand zur Kenntnis, dass die Folgen des Bänderrisses bei Mittelfeld-Neuzugang Atakan Karazor schneller behoben scheinen als zunächst befürchtet. Der 20-Jährige, der von Borussia Dortmund II ins Nest der Störche gewechselt ist, drehte mit dem ebenfalls angeschlagenen Siedschlag und Schindler unter den Fittichen von Athletik-Coach Timm Sörensen seine Runden.

Eine Schrecksekunde servierte Marvin Ducksch pünktlich um 11.11 Uhr seinem Trainer-Trio Markus Anfang, Tom Cichon und Patrick Kohlmann. Der Schütze des Aufstiegstores von Großaspach lag plötzlich am Seitenrand, musste von Physiotherapeut Fabian Franzen behandelt werden. Kurz darauf folgte die Entwarnung. „Ich bin auf die Hand gefallen, dabei ist ein Finger umgeknickt. Alles halb so wild“, sagte der 23-jährige Stürmer mit einem Tape um die lädierten Gliedmaßen. Lachte und stieg wieder ins interne Trainingsspiel ein.

Anhaltende Gerüchten, demnach die KSV Holstein sich während der am 1. September endenden Sommer-Transferperiode noch einmal auf dem Spielermarkt bediene, dementierte Becker: „Wir beobachten natürlich immer den Markt. Aber wir haben im Moment vollstes Vertrauen in unseren Kader.“ Auch der 21-jährige Offensivallrounder Boubacar Barry, der auch bei den Kieler Liga-Konkurrenten Greuther Fürth, Heidenheim, Bochum und Sandhausen im Gespräch sein soll, aber noch bis zum 30. Juni 2018 beim Karlsruher SC unter Vertrag steht, sei kein Thema.

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