08. September 2018 / 18:37 Uhr

Bei Werder passt es hinten und vorne nicht

Bei Werder passt es hinten und vorne nicht

Stefan Freye
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Erzielte gegen Jeddeloh einen Treffer: Werder-Angreifer Malte Karbstein. © hansepixx
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U 23 lässt viele Wünsche offen und kassiert gegen Jeddeloh eine verdiente 1:3-Niederlage

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Das war nichts: Die Fußballer von Werders U 23 kassierten gegen den SSV Jeddeloh eine 1:3 (1:2)-Heimpleite – und ließen dabei eine Menge vermissen. „Es war definitiv verdient. Wir haben heute nicht die Intensität im Spiel gehabt und auch nicht die Wege gemacht, die es braucht gegen einen tiefstehenden Gegner“, fasste ihr Trainer Sven Hübscher zusammen.

Sein Team hatte tatsächlich eine ziemlich schlechte Partie abgeliefert. Es passte einfach nicht auf Seiten des Gastgebers, angefangen bei der neuformierten Viererkette. Ein ums andere Mal zeigte sich das Quartett ungeordnet, und das fiel auch beim Rückstand ins Gewicht. In der Mitte verlor der diesmal auf der linken Seite aufgebotene Lars Bünning den Ball gegen den Ex-Bremer Thorsten Tönnies, und dieser bediente den Ex-Bremer Florian Stütz, der aus 14 Metern zum 1:0 abschloss.

Ein Patzer zu Spielbeginn, das kann passieren. Wer aber dachte, die U 23 werde fortan schon in die Rolle des Favoriten finden und zu vielen Chancen kommen, sollte sich täuschen. Nach einem Fehler von Jannes Vollert prüfte zunächst Kevin Samide den Werder-Keeper Edoardo Dos Santos Haesler (18.), und nur zwei Minuten später scheiterte Fabian Istefo mit einem Schuss aus 20 Metern nur knapp. Jeddeslohs Tor geriet dagegen lediglich bei einem Freistoß von Joshua Bitter in Gefahr (22.). Zwar mühten sich die Bremer um Spielkontrolle und verzeichneten dabei auch mehr Ballbesitz. Ihre oft fehlerhaften Angriffsaktionen verfingen sich allerdings immer wieder im dichten Netz der gegnerischen Defensive, die bei Bedarf auch mit einer Fünferkette operierte.

Er lag jedenfalls nicht in der Luft, der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer. Am Ende hätte die Torpremiere von Debütant Malte Karbstein allerdings zu einem leistungsgerechten Pausenstand geführt – wären da nicht die Bremer Abwehrprobleme gewesen. In der Schussminute der ersten Halbzeit nahm Florian Stütz einen Heber über die Viererkette völlig unbedrängt an, drehte sich und schloss unhaltbar zum 2:1 für den Gast ab.

Man kann sich denken, dass die Kicker der U 23 mit dem festen Willen zu einer besseren Leistung in den zweiten Durchgang starteten. Bereits nach fünf Minuten, als Fabian Istefo die erneut ungeordnete Abwehr mit einem Volleyschuss zum 3:1 überrumpelte, waren die guten Vorsätze aber überholt. Von dem dritten Rückschlag sollte sich der Gastgeber jedenfalls nicht mehr erholen. Die U 23 bot mehr an als ihr Gegner, effektiv trat sie dabei aber zu keiner Zeit auf. Der Verlust von Spielern wie Johsua Sergant (Profikader), Julian Rieckmann, Manuel Mbom und Jan-Niklas Beste (U-Nationalmannschaft) war selbst gegen einen mittelmäßigen Gegner wie den SSV nicht zu verkraften. Hübscher: „So ein Auftritt darf uns nicht passieren. Wir müssen aus dem Spiel die richtigen Lehren ziehen.“

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