14. Mai 2018 / 21:02 Uhr

"Bereit für nächsten Schritt": Holt Eintracht Braunschweig Germanias Jan Zimmermann?

"Bereit für nächsten Schritt": Holt Eintracht Braunschweig Germanias Jan Zimmermann?

Robby Echelmeyer
Germanias Trainer Jan Zimmermann.
Germanias Trainer Jan Zimmermann.
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Nach der Entlassung von Torsten Lieberknecht ist Eintracht Braunschweig auf der Suche nach einem neuen Trainerteam. Einer, der immer mal wieder mit den Braunschweigern in Verbindung gebracht wird, ist Jan Zimmermann. Der Coach vom 1. FC Germania Egestorf/Langreder kommt bei der Eintracht allerdings nicht als Cheftrainer in Frage.

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Bei Eintracht Braunschweig wird nach dem Absturz in die Drittklassigkeit ein Nachfolger für den nach zehn Jahren entlassenen Chefcoach Torsten Lieberknecht gesucht. Präsentiert werden soll er innerhalb der nächsten zwei Wochen, hat Marc Arnold angekündigt. Der Sportliche Leiter will den Traditionsverein in die 2. Bundesliga zurückführen. Und dafür braucht er ein starkes Trainerteam

Aktuell gibt es keinen klaren Favoriten auf das Lieberknecht-Erbe in der Löwenstadt. Bis zum vergangenen Wochenende galt Hannes Wolf, ehemaliger Coach des VfB Stuttgart (2016 - 2018), als heißer Kandidat. Doch in die 3. Liga wird der 37-Jährige wohl kaum wechseln. Lieberknecht ist seinerseits schon seit Monaten bei Zweitligist Union Berlin im Gespräch. Der Hauptstadtclub hat sich indes mit sofortiger Wirkung von seinem bisherigen Trainer André Hofschneider getrennt und damit womöglich den Weg frei gemacht.

Einer, der immer mal wieder mit den Braunschweigern in Verbindung gebracht wird, ist Jan Zimmermann. Der 38-jährige Erfolgscoach des aufstrebenden Regionalligisten 1. FC Germania Egestorf/Langreder hat eine Spieler-Vergangenheit im Trikot der Blau-Gelben: In der Saison 2003/04 absolvierte er als technisch versierter Mittelfeldakteur 21 Drittliga-Einsätze für die Braunschweiger.

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 "Als Cheftrainer komme ich dort aktuell nicht infrage"

Zwei seiner damaligen Teamkollegen: Arnold und Lieberknecht. „Uns verbindet eine langjährige Freundschaft. Der Abstieg tut mir für sie persönlich leid “, betont Zimmermann gegenüber dem Sportbuzzer. Holt ihn Arnold nun zur Eintracht? „Als Cheftrainer komme ich dort aktuell nicht infrage, weil ich noch nicht die für die ersten drei Ligen erforderliche Fußballlehrerlizenz habe“, wiegelt Zimmermann ab. Noch nicht.

Einmal hat er schon versucht, einen der 24 begehrten Plätze an der Hennes-Weisweiler-Akademie des Deutschen Fußball-Bundes in Hennef zu bekommen. Ohne Erfolg. Die elitäre Ausbildung dauert zehn Monate, die Aufnahmekriterien sind äußerst anspruchsvoll. „Ich werde es wieder versuchen. Der Plan ist, dass ich die Qualifikation für den Profibereich erwerbe“, sagt Zimmermann.

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Zimmermann und Germania - eine Erfolgsgeschichte

Derzeit geht er jedoch „zu 100 Prozent“ davon aus, dass er auch nächste Saison bei den Egestorfern an der Seitenlinie die Kommandos geben wird. Den Dorfverein aus dem Calenberger Land hatte der gebürtige Hannoveraner 2011 noch als Spielertrainer in der Landesliga übernommen. Zweimal ist die Mannschaft seitdem aufgestiegen, wobei mehrere Talente aus der eigenen Nachwuchsabteilung unter seiner Leitung zu Leistungsträgern herangereift sind. Im zweiten Jahr der Viertklassigkeit hat der Coach das Team sensationell auf Platz fünf geführt.

Bereit für den nächsten Schritt

„Mehr geht nicht“, sagte Zimmermann nach dem letzten Saisonspiel am vergangenen Sonntag. Das klingt fast schon so, als ob er eine neue Herausforderung sucht. Beschäftigt hat er sich damit offenbar bereits. „Die Germania ist in ruhigem Fahrwasser. Wenn sich die Möglichkeit für einen sinnvollen Schritt bieten sollte, bin ich bereit, diesen zu gehen“, erklärt er.

Die 3. Liga wäre für den ambitionierten A-Lizenzinhaber ein Schritt nach oben. Sollten die Braunschweiger ihn beispielsweise als Co-Trainer verpflichten wollen, würde er sich das „natürlich anhören“. Schon einmal hat er dem Vernehmen nach ein solches Angebot erhalten – und abgelehnt. Zu konkreten Gesprächen mit Verantwortlichen der Eintracht wollte Zimmermann nichts sagen. Nur so viel: „Im Fußballgeschäft gibt es ständig Anbahnungen, es kann immer viel passieren.“

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