12. Juni 2018 / 19:04 Uhr

Bericht: Merkel sprach mit Özil und Gündogan wegen Erdogan-Fotos

Bericht: Merkel sprach mit Özil und Gündogan wegen Erdogan-Fotos

Redaktion Sportbuzzer
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Kanzlerin Merkel stärkt Gündogan und Özil den Rücken.
Angela Merkel sprach unter sechs Augen mit den umstrittenen Nationalspielern Gündogan und Özil.
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Nach Informationen der „Sport Bild“ hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den umstrittenen Stars Ilkay Gündogan und Mesut Özil unter sechs Augen zum Gespräch getroffen.

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Nach dem Wirbel um die Fotos von Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat nach Informationen der Sport Bild auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den beiden Nationalspielern gesprochen. Wie das Magazin berichtet, führte Merkel während ihres Besuches bei der deutschen Nationalmannschaft im Trainingslager in Südtirol nach der gemeinsamen Runde mit der Mannschaft noch ein „separates, vertrauliches Sechsaugengespräch“ mit den türkischstämmigen DFB-Profis.

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Nach Sport-Bild-Angaben wollte die Bundeskanzlerin persönlich von Özil und Gündogan hören, wie die Fotos entstanden sind. „Wie bei jeder Begegnung der Bundeskanzlerin mit der Nationalmannschaft sind die Gespräche vertraulich“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert dem Blatt.

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Merkel zeigt Verständnis

Am Sonntagabend hatte Merkel bereits bei Anne Will in der ARD Verständnis für die Situation gezeigt. „Ich glaube, die beiden Spieler haben nicht bedacht, was das Foto auslöst mit dem Präsidenten Erdogan“, hatte Merkel gesagt. Sie sei überzeugt, dass beide die deutschen Fans in keiner Weise enttäuschen wollten. Sie habe es sehr berührend empfunden, dass Gündogan trotz allem gesagt habe, er spiele gern für Deutschland und sei gern Mitglied der Nationalmannschaft.

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Özil und Gündogan hatten mit gemeinsamen Fotos mit dem umstrittenen türkischen Präsidenten Erdogan für Aufregung gesorgt, die auch die WM-Vorbereitung der DFB-Auswahl überschattete. Nach heftiger öffentlicher Kritik hatten sich Özil und Gündogan in Berlin zu einem Gespräch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier getroffen.

Gündogan wurde beim Länderspiel der deutschen Mannschaft gegen Saudi-Arabien (2:1) in Leverkusen trotz einer öffentlichen Entschuldigung weiter ausgepfiffen. Der 27-Jährige wurde von der unerwarteten Reaktion des Publikums mitgenommen. Mit tief ins Gesicht gezogener Baseballmütze und traurigem Blick schlich Gündogan am Freitagabend aus der Bayarena. „Ich bitte um Verständnis, ich möchte nichts sagen“, meinte er gegenüber dem SPORTBUZZER.


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